Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk
 Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk

Weil Sie verstehen und mitreden wollen :       Fachbegriffe, eingängig erklärt:

Netzausbau

In Deutschland haben wir bereits ungefähr 100.000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungs-Freileitungen. Diese reichen jedoch angesichts des von der Bundesregierung beschlossenen Ausbaus erneuerbarer Energien bei weitem nicht mehr aus. Große Windparks entstehen vor allem in Ost- und Norddeutschland und sogar auf See. Der dort erzeugte Strom muss teilweise sehr weit zum Verbraucher transportiert werden. Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) und das Energie­wirtschafts­gesetz (EnWG)

                                      haben der Bundesnetzagentur umfangreiche Aufgaben im Rahmen des Ausbaus der deutschen

                                      Höchstspannungsnetze übertragen. Der Neu- oder Umbau von Leitungen selbst ist nicht Aufgabe der

                                      Bundesnetz­agentur, sondern der Übertragungsnetzbetreiber. Diese finanzieren ihre Investi­tionen über die

                                      Netzentgelte – damit trägt die Kosten indirekt der Verbraucher. Das ist der Grund, warum gerade der

                                      Ausbau der regenerativen Energie die Strompreise rapide ansteigen lässt. (siehe auch meine "Kritischen

                                      Gedanken zur Energiewende"

Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung bezeichnet die maximal mögliche Wärmeleistung einer Heizungsanlage, Solaranlage oder Wärmepumpe im Dauerbetrieb innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Diese Nennwärmeleistung können Sie dem jeweiligen Typenschild entnehmen (Angabe in Kilowatt (kW).

Quelle Initiative Solarwärme Plus

Neigungswinkel

Der richtige Neigungswinkel der auf dem Dach installierten Photovoltaik-Felder bestimmt deren Effizienz, wobei allerdings die Sonne im Sommer höher steht, also in dieser Zeit eigentlich ein flacherer Winkel notwendig wäre. Im Winter wiederum bei flacherem Sonneneinfall wäre ein steilerer Winkel notwendig. Als optimaler Neigungswinkel in unseren Breiten hat sich eine Einstellung zwischen 20 und 60 Grad erwiesen.

Öl-Heizgerät bodenstehend

bezeichnet einen "Ölkessel" der direkt auf dem Boden steht, häufig im Kombination mit einem liegenden oder mit daneben stehendem Warmwasserspeicher. Bodenstehende Heizgeräte wie der Ölkessel zeichnen sich durch hohe Robustheit und häufig hohe Leistungen aus. Für den Einbau im Keller geeignet.

Öl-Heizgerät wandhängend

ein kompaktes Heizgerät, das sich für die Wandmontage in Keller aber auch in Küche, Bad oder Flur eignet. Bei ÖL-Heizgeräten hat sich allerdings die bodenstehende Bauweise durchgesetzt ganz im Gegensatz zu wandhängenden GAS-Heizgeräten.

Öl-Niedertemperatur-Heizgerät

Ein Öl-Niedertemperaturkessel ist die preiswerteste Lösung, wenn Ihr alter Kessel ausgetauscht werden muss. Diese Technologie mit einer maximalen Vorlauftemperatur von 75 Grad erreicht einen Normnutzungsgrad von bis 96 %. Allerdings muss das Heizungssystem für niedrige Wassertemperaturen (Vorlauf-/Rücklauftemperatur) ausgelegt sein. Gleiches gilt für die Abgaswege, denn der Wasserdampf kondensiert im Schornstein (siehe unter "Versottung") Ihr Fachhandwerker muss in den Schornstein ein

                                      Edelstahlrohr - zunehmend stattdessen eine Kunststoff-Abgasleitung - einziehen. Bei der Brennwert-

                                      Technik  wird zusätzlich auch der Wasserdampf über einen Wärmetauscher der Heizungsanlage

                                      kondensiert. Bei diesem Vorgang gibt der Wasserdampf seine enthaltene Energie wieder an das

                                      Heizungswasser ab. Dieser Vorgang funktioniert nur bis zu einer bestimmten Systemtemperatur.

Opferanode

Die häufig stabförmige (aber auch in Kugelketten-Form zu findende) Opferanode ist in Warmwasserspeichern eingeschraubt, die verzinkt, oder emailliert oder glasiert sind. Die vorzugsweise aus Magnesium bestehenden  Opferanoden werden eingesetzt zum Schutz vor Korrosion. Damit wird die Korrosion des Warmwasserspeichers verhindert, denn die Opferanode besteht aus einem unedlen Material. So korrodiert die Opferanode statt die Wand des Wasserspeichers. Die verbrauchte Opferanode muss dann gelegentlich erneuert werden. Das abgebaute Material setzt sich als Schlamm auf dem Boden des Trinkwasserbereiters ab. Daher sollen Trinkwasserbereiter regelmässig kontrolliert und auch gereinigt

                                      werden. Opferanoden  finden Sie übrigens auch am Rumpf von Stahlschiffen, wo sie den gleichen Zweck

                                      erfüllen sollen, nämlich den Rumpf vor Rostfrass zu schützen.

Passivhaus

Das Passivhaus wird „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt wird. Das Passivhaus erfüllt noch strengere Anforderungen als ein Niedrigenergiehauses und benötigt im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude 80 bis 90 Prozent weniger Heizenergie. Das Passivhaus darf laut den Zertifizierungskriterien  einen Heizwärmebedarf von 15 Kilowattstunden (Energiegehalt von etwa 1,5 Liter Heizöl) pro Quadratmeter in einem Jahr nicht übersteigen. Die maximal zulässige Heizlast beträgt 10 W/m² und muss auch im Winter an ungünstigen Tagen über die Zuluft einbringbar sein. Diese

                                      besondere Energieeinsparung wird erzielt durch die konsequente Nutzung der eingestrahlten

                                      Sonnenenergie (z.B. Wärmeschutzverglasung), durch Beachten einer luftdichten Bauweise aber auch

                                      durch die Nutzung der Wärmerückgewinnung im Rahmen einer kontrollierten Wohnraumlüftung. (siehe

                                      auch unter "kontrollierte Wohnraumlüftung") oder unter "Wärmeschutzverglasung"

Pellets

Pellets sind kleine, genormte, zylindrische Holzpresslinge, die als Brennstoff in speziellen Pellets-Öfen oder Pellet-Heizkesseln genutzt werden. Pellets werden aus Abfallholz oder Sägemehl hergestellt und zu diesen charakteristischen "Würmern" gepresst. Dabei enthalten 2 Tonnen Pellets die Energie von etwa 1000 l Heizöl. Die Nutzung des Brennstoffes Holzpellets ist im Gegensatz zum Einsatz fossiler Energieträger weitgehend CO2-neutral, weil bei der Verbrennung von Holz die Menge an Kohlenstoff-

dioxid (CO2) freigesetzt wird, die der Baum zuvor im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat. (Aber siehe insoweit unter dem Karteireiter "Kritische Gedanken" meinen Artikel von Januar 2017 zur

                                      Energiewende)

                                      Wenig bekannt: Nicht ganz unproblematisch ist die Lagerung der Pellets. Aus den Pellets kann das farb-

                                      und geruchlose, jedoch giftige Kohlenmonoxid (CO) austreten und sich in der Luft, beispielsweise in

                                      einem Pelletsilo anreichern. Pellet-Lagerräume müssen daher konstant gut durchlüftet werden und mit

                                      CO-Meldern ausgestattet werden, sonst droht die Gefahr einer  mitunter tödlichen Vergiftung! Aus dem

                                      Lager dürfen außerdem keine Gase in Räume austreten können, in denen sich Menschen aufhalten.

                                      Wichtig ist auch, dass der Pelletlagerraum trocken und staubdicht ist. Nur durch trockene

                                      Lagerbedingungen kann der Wassergehalt der Pellets dauerhaft unter 10 % gehalten und damit ein

                                      konstanter Heizwert der Pellets garantiert werden. Aufgequollene Pellets können zur Verstopfung der

                                      Fördersysteme führen. Der zusätzlich staubdichte Abschluss des Raumes ist notwendig, um eine

                                      mögliche Staubausbreitung im Gebäude während der Befüllung zu vermeiden. Im Pelletlagerraum selbst 

                                      dürfen aus brandschutzrechtlichen Gründen keine Elektroinstallationen wie Lichtschalter, Steckdosen,

                                      Leuchten oder Verteilerdosen befinden. (Gefahr von Staubexplosion) Es gibt aber auch

                                      spezielle Lagerbehälter z.B. Silos aus Gewebe oder Metall, die im Keller oder gegen Umwelteinflüsse

                                      geschützt auch außerhalb des Hauses aufgestellt werden. Darüberhinaus sind Pellets-Erdlager erhältlich.

Perimeterdämmung

Als Perimeterdämmung bezeichnet man die Dämmung an einer Kelleraußenwand mit Erdberührung und die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte. Für die Perimeterdämmung werden nur Dämmstoffe verwendet, die wasser- und druckbeständig sowie verrottungsfest sind: extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS), expandierte Polystyrol-Hartschaumplatten (EPS) und Glasschaumplatten. (siehe ergänzend unter„Hexabromcyclododecan“)

Photovoltaik

Es handelt sich um Solarzellen, die den Sonnenkollektoren ähneln. Anders als die Sonnenkollektoren, in denen die aufgefangene Sonnenenergie in Wärme umgewandelt  und an eine dort zirkulierende Flüssigkeit abgegeben wird (siehe "Solarthermie"), wird in den Solarzellen die Sonnenenergie nicht in Wärme, sondern in Strom umgewandelt. Derzeit ist es möglich, nur etwa 13 bis 24 Prozent der einfallenden Sonnenenergie in Strom umzuwandeln. Photovoltaik-Elemente sind leichter als Sonnenkollektoren und einfacher auf dem Dach zu montieren.

Zwischen den Jahren 2000 und  2003 haben sich die Photovoltaikflächenvon 200.000 m² auf 450.000 m²

                                       mehr als verdoppelt.

PHPP-Standard                   

Welche Kriterien ein Passivhaus erfüllen muss, ist in der Bundesrepublik Deutschland im sogenannten PHPP-Standard vom Passivhaus Institut (PHI) in Darmstadt als Norm festgesetzt worden.. Der PHPP-Standard setzt dabei die maximal zulässigen Höchstwerte für den Heizwärmebedarf, den Primärenergiebedarf und den Drucktestluftwechsel fest. (Siehe auch unter "Passivhaus" und "Blower-Door-Verfahren"

Plattenheizkörper

Die in mannigfaltiven Farben lieferbaren Plattenheizkörper sind heute durch innovative Techniken in der Lage, mehr Energienutzen zu ziehen, als bei den manchen früheren Radiatoren (siehe auch unter "Radiator") So wird z.B. die Vorderseite der Heizkörper zuerst durchströmt, um ein schnelleres Entstehen von Strahlungswärme zu erreichen. Plattenheizkörper sind natürlich weitaus pflegeleichter als die

                                      früheren Radiatoren (Rippenheizkörper)

Plattenwärmetauscher:
Um Trinkwasser schnell und direkt während des Durchfliessens zu erwärmen, werden Plattenwärmetauscher z.B. in Warmwasserspeichern eingesetzt. Dies sind aus vielen einzelnen Edelstahlplatten gefertigte Blocks, durch die das zu erwärmende Wasser und das Heizwasser in getrennten Schichten fliessen und auf diese Weise eine Wärmeübertragung stattfindet.

Polystyrol  (PIR)  ( "Styropor")

Polystyrol ist besser bekannt als Styropor. Polystyrol ist ein feuchtigkeitsbeständiger, preisgünstiger und unverrottbarer Kunststoff. Es besitzt gute Dämmeigenschaften und wird in einfach zu verarbeitenden Platten geliefert. PIR  ist aber nicht druckfest und ist darüberhinaus auch brennbar (wenn auch als "schwerentflammbar" eingestuft.  Wenn Stryropor brennt, verflüssigt es sich und tropft brennend ab. PIR kommt auch als Granulat  in Schüttungen vor, hat in dieser Form aber eine stark verringerte

                                      Dämmleistung. (siehe ergänzend unter "Polyurethan (PUR) oder „Hexabromcyclododecan“)

Polyurethan (PUR)

Polyurethan-Hartschaum ist die Bezeichnung für eine Dämmstoff-Familie aus PUR- oder PIR-Hartschaumplatten. Diese besitzen eine gegenüber Polystyrol 20-30% bessere Dämmwirkung. PUR/PIR-Hartschaum ist feinporiger als Polystyrol, sehr druckfest und unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Diese Hartschaumplatten eignen sich gut als Perimeterdämmung, d.h. zur Dämmung von erdberührten Bauteilen. Daarüberhinaus ist PUR schimmel- und fäulnisresistent und geruchsneutral. Seine

                                      Wärmeleitfähigkeit ist einer der niedrigsten der klassischen Dämmstoffe. Außerdem erfüllt der

                                      Hartschaum die gesetzlich festgelegten Anforderungen an den Brandschutz. Allerdings sollten

                                      PUR-Hartschaummplatten nicht ungeschützt der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Sie

                                      werden braun und zerbröseln. (siehe ergänzend auch unter„Hexabromcyclododecan“, "Polystyrol" oder "

                                      Minderalwolle", "WLG" oder unter "Perimeterdämmung"

Pressbacken

Dabei handelt es sich keineswegs um die "dicken Backen", die ein Monteur bei großer Anstrengung machen könnte. Neben Schweissen und Löten ist das "Pressen" eine Verbindungsart, um Rohrleitungen miteinander zu verbinden. Hierzu ist einerseits eine Pressmaschine notwendig und andererseits die in verschiedenen Größen und je nach Rohrart unterschiedlichen Pressbacken, die - ähnlich einer Zange -

                                      um den Werkstoff, z.B. einen Rohrfitting, gelegt werden und diesen dann maschinell mit dem Rohr

                                      verpressen. (siehe auch unter "Fittinge" oder nachfolgend unter "Pressmaschine")

Pressmaschine

Hier haben wir die Pressmaschine, in die vorne die Pressbacke zum Verpressen von Fittingen eingesetzt wird. Das Pressen als Technik zum Verbinden von Rohrstücken hat z.B. das Löten deutlich zurückgedrängt.

 

Pufferspeicher

Ein zylindrischer Behälter, der zur Speicherung von Heizwasser bzw. Warmwasser dient, das durch Wärmeerzeuger, also Heizkessel, Sonnenkollektoren, Wärmepumpe pp. erhitzt wird. In einem solchen Warmwasserspeicher, den es in liegender Form oder auch in stehender Form gibt, können ein oder mehrere Wärmetauscher eingebaut sein, die Wärme für andere Systeme (Unterstützung der Heizung, bivalente Trinkwassererwärmung pp.) entnehmen.

Pümpel

Umgangssprachliche Bezeichnung für eine Saugglocke, auch Abflussstampfer oder Gummisauger  bezeichnet. Dient der Beseitigung von Verstopfungen in Abflüssen (Waschbecken, Toiletten, Badewannen, Spülen) Sie besteht aus einer Gummiglocke am Ende eines Holzstabes. Mit dem Pümpel wird bei Benutzung sowohl Über- als auch Unterdruck erzeugt. Beim Einsatz sollten Sie den Überlauf mit einem nassen Lappen abdichten. Dann die Saugglocke auf den Abfluss setzen und möglichst ruckartig nach unten drücken. Dadurch wird ein Überdruck erzeugt, der bewirken soll, dass die Verstopfung gelöst wird. Durch eine zügige Auf- und Abbewegung des Pümpels wird abwechselnd ein Über- und Unterdruck erzeugt, der die Verstopfungen löst, damit sie weggeschwemmt werden. Vorteil ist die einfache Bedienung. Effektiver ist die komplette Reinigung des verstopften Siphons durch Auseinandernehmen.

                                      (Siehe auch unter "Sifon")

Radiator

Als Radiator oder Gliederheizkörper bezeichnet man die älteren Modelle von Heizkörpern, die aus aneinandergereihten Gliedern bestehen. Das Verbinden dieser Glieder nennt man "Nippeln", weil

sie mittels kleiner Gewinde-Nippel verschraubt werden.  Weil komplette Radiatoren wegen ihres       

                                      hohen Eigengewichtes nur schwer zu transportieren waren, wurde das "Nippeln", also das

                                      Zusammenfügen von einzelnen Rippen, auch auf der Baustelle gemacht. Dafür gibt es spezielle

                                      "Nippelstangen". Früher bestanden die Radiatoren aus Gusseisen, dann immer häufiger aus Stahl.

                                      Vorteile und Nachteile der Radiatoren: Aufgrund der schweren Masse wird  ein Radiator langsamer warm.

                                      Einmal aufgeheizt, speichert er dann allerdings auch sehr lange die Wärme. Guss-Radiatoren galten als

                                      "unkaputtbar". Verdrängt werden die Radiatoren durch die in vielen Wunschfarben fertiglackierten

                                      Plattenheizkörper (siehe auch unter "Plattenheizkörper")

Rauchmelder

Im Schlaf setzt der Geruchssinn aus. Dies ist der Grund, warum Rauchgase nur im seltensten Falle wahrgenommen werden und deswegen höchst gefährlich sind. Da schon wenige Atemzüge in Rauch und giftigen Rauchgasen tödlich sein können, wundert es nicht, dass 85 % der bei einem Brand Getöteten nicht Opfer der Flammen wurden, sondern bereits an den Rauchgasen erstickt sind. Bis auf die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen ist in der Bundesrepublik Deutschland der Einbau von

Rauchwarnmeldern in Wohnräumen gesetzlich vorgeschrieben!  Grundvoraussetzung eines jeden

                                      Rauchmelders sollte das CE-Zeichen inklusive der Angabe "EN 14604" sein. Der Gesamtverband der

                                      deutschen Versicherungswirtschaft prüft Rauchmelder nach bestimmt Kriterien und sichert somit ein

                                      Höchstmaß an Qualität und Sicherheit. Rauchmelder müssen in allen Räumen  angebracht werden, in

                                      denen geschlafen wird und in Fluchtwegen. Also in Schlafzimmer, Kinderzimmer und Fluren. In Küche

                                      und Badezimmer dagegen sind Rauchwarnmelder wegen der Gefahr von Fehlalarmen fehl am Platze.

                                      Nicht vorgeschrieben, aber empfehlenswert sind Rauchwarnmelder in Treppenhäusern oder in der Nähe  

                                      von Technikräumen im Keller. Es gibt Geräte als Einzelmeldegerät. Bei umfangreicheren Räumlichkeiten

                                      empfehlen sich hingegen Geräte, die miteinander funkvernetzt sind, so dass bei einem Alarm in einem

                                      Raum auch die anderen Geräte mit eingeschaltet werden. Hinsichtlich der Stromversorgung der Geräte

                                      gibt es ebenfalls Unterschiede:

                                      Die preiswerteste Lösung mit Alkaline Batterien:

                                      Alkaline Batterien haben eine Standardlaufzeit von 1 bis 2 Jahren und sind die klassische Form der

                                      Batterie. Nachteil: Es ist regelmäßiger Wechsel notwendig. Risiko: falscher Zusammenbau von Batterie

                                      oder Rauchmelder in der Grundhalterung.

                                      Integrierte Batterie

                                      Die fest eingebauten Batterien haben den Vorteil, dass sie in der Regel garantiert 10 Jahre halten,

                                      weshalb viele Privatpersonen  immer häufiger auf diese Form zurückgreifen. Die Kosten für einen

                                      Rauchwarnmelder mit fest integrierter Batterie sind natürlich etwas höher. Nachteil: Nach Ende der

                                      Batterielaufzeit fällt unnötiger Elektronikschrott an und es muss ein neuer Rauchwarnmelder erworben

                                      werden - und in der Regel muss dann eine neue Befestigung gebohrt werden -

                                       Lithiumbatterie                                                    

                                      Eine Lithiumbatterie hält in der Regel 10 Jahre  und kann im Gegensatz zur integrierten Batterie alsdann

                                      gewechselt werden. Lithium Batterien sind jedoch nicht für alle Modelle von Rauchmeldern geeignet.

Raumluftabhängig

Bei Raumluftabhängigem Betrieb zieht der Heizkessel die für die Verbrennung notwendige Luft aus dem Raum. Das setzt aber bestimmte Maßnahmen voraus, damit die Heizungsanlage sicher betrieben werden kann, nämlich Schaffung von Zuluftöffnungen zur Aussenluft, ca eine Verbrennung unter Sauerstoffmangel zum Entstehen von lebensgefährlichem Kohlenstoffmonoxid führt. Nachteile des raumluftabhängigen Betriebes: Mit der Luft aus dem Raum zieht der Brenner auch Staub und Flusen aus

dem Raum an, insbesondere, wenn der Aufstellort - häufig der Keller - zum Wäschewaschen,

                                      Wäschetrocknen oder als Hobbykeller genutzt wird. Die Verschmutzung des Brenners kann zu Störungen

                                      führen. Auch sprechen Zuluftöffnungen, durch die kalte Aussenluft permanent in den Raum einströmt,

                                      gegen das Bestreben nach einem energetisch möglichst dichten Haus.

Raumluftunabhängig

Hier wird die notwendige Verbrennungsluft dem Heizkessel unmittelbar zugeführt, nämlich durch eine Rohr mit zwei Zügen (innen: Abgasführung nach aussen, im zweiten Zug um das innere Rohr: Zuführung der Frischluft von aussen). Der Vorteil: die Verbrennungsluft wird durch das im Nebenrohr vorbeiziehende Abgas vorgewärmt. siehe auch unter "LAS - Luft-Abgas-System"

Regenerative Energie

Dabei handelt es sich um erneuerbare Energie aus nachwachsenden Rohstoffen, z.B. Holz (Siehe auch Stichwort "Pellets" oder "Biomasse"). Regenerative Energien sind auf die Sonneneinstrahlung zurückzuführen, nämlich Wind, Wasserkraft und Biomasse, also z.B. Raps und Holz. Die unmittelbare Sonnenstrahlung kann durch Sonnenkollektoren ausgenutzt werden. Der Wind durch Windrotoren. Die Wasserkraft wird durch Strömungs- und Gezeitenkraftwerke gewonnen. Energie aus Biomasse wird durch

Verbrennung (Holz) , Vergärung bzw. Vergasung (Silage, Gülle) oder durch Gewinnung von pflanzlichen

Zwischenprodukten, nämlich Ölen und Harzen, gewonnen. Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) hat

                                      den Hintergrund, den Anteil regenerativer Energien am gesamten Energieverbrauch massiv zu fördern.

Reversible (umkehrbare) Wärmepumpen

Reversible (umkehrbare) Wärmepumpen können durch einen technischen Umkehrprozess nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen eingesetzt werden. In Abhängigkeit zur benötigten Kühlleistung wird eine aktive bzw. passive Kühlung zur Gebäudetemperierung eingesetzt. Auch bei Klimaanlagen gibt es Modelle mit reversibler Technik, mit der alsdann geheizt werden kann.

Rohrbruch

Als Rohrbruch bezeichnet Ihr Fachmann in der Hausinstallation auftretende Undichtigkeiten an wasserführenden Rohren. Tritt auf überwiegend durch Korrosion oder galvanische Ströme bei nicht stimmigen metallischen Materialverbindungen, aber auch durch unfachmännisch ausgeführte Löt-, Schweiss- oder Pressverbindungen. Korrosion kann im übrigen jede Art von Rohr betreffen.

Rücklauftemperatur

Ihr Heizungswasser durchfliesst das Rohrsystem und die einzelnen Heizkörper, kühlt dabei ab und wird in einem Kreislauf in etwas abgekühlter Form wieder über das Rücklaufrohr dem Heizkessel zugeführt. Sie finden daher in der Regel in der Nähe Ihres Heizkessels zwei Thermometer, nämlich einmal ein Thermometer für die Vorlauftemperatur und ein weiteres Thermometer für die Rücklauftemperatur.

Rücklaufverschraubung

diese finden Sie in der Regel unten am Heizkörper. Die Rücklaufverschraubung hat die Funktion eines Ventils. Die Rücklaufverschraubung ermöglicht die Demontage eines Heizkörpers, ohne das Wasser aus der kompletten Heizungsanlage ablassen zu müssen. Ausserdem sind an der Rücklaufverschraubung manuelle, hydraulische Einstellungen möglich, die einen hydraulischen Abgleich gestatten. Durch Eindrehen verringert sich der Durchfluss des Heizungswassers durch den Heizkörper und durch

                                      Herausdrehen erhöht sich der Durchfluss. (Siehe auch „hydraulischer Abgleich“)

Quelle: Kessel AG

Rückstau

Ein Rückstau tritt ein, wenn die Gemeinde-Kanalisation bei einem Starkregen den Wassermassen nicht gewachsen ist. Das Abwasser staut sich im Kanal  und wird dann nicht nur aus der Kanalisation auf der Straße, sondern insbesondere in allen im Keller befindlichen Kanalisationsanschlüssen (WC oder Waschbecken im Keller oder Waschmaschinenanschluss oder Bodenabläufe im Keller) herausgedrückt.

Durch unseren Klimawandel steigt das Risiko solcher Starkregen ständig an.

Verhindern lässt sich diese Überschwemmung des Kellers durch Rückstauverschlüsse, die mechanisch

                                        und/oder elektrisch das Kanalrohr im Keller schließen. Namhafte Hersteller bieten auch Geräte, die mit

                                        optischem und akustischem Alarm ausgestattet sind. (siehe auch unter "Hebeanlage")

Sanitärarmaturen

"Sanitärarmaturen" sind aus Messing  hergestellte, verchromte, vergoldete oder farbig beschichtete Misch- und Auslaufventile, im Bad-, Küchen- und Wirtschaftsraumbereich usw. Diese Armaturen gibt es - wie im Foto- als Einhebel- als auch als Zweigriff-Armaturen.

Sanitärfarben

Bei Ihrer Wunsch-Badausstattung können Sie aus einem ganzen Bündel von Farben wählen. Dabei sind die häufigsten:  Star-White, Reinweiß, Pergamon, Elfenbein, Jasmin, Bermudablau, Manhattan Grau, Bahamabeige.

Selektivitätskennzahl (S)

Die Selektivitätskennzahl bestimmt das Verhältnis von Lichtdurchlässigkeit eines Glases (siehe "Wärmeschutzverglasung") zur Gesamtenergiedurchlässigkeit. Dabei ist eine hohe Kennzahl als positiv zu bewerten. Moderne Sonnenschutzgläser sollen eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweisen, also das kurzwellige Licht durchlassen. Andererseits sollen diese Sonnenschutzgläser aber gleichzeitig einen niedrigen Energiedurchlassgrad gewährleisten, also die langwellige Wärmestrahlung zurückhalten. wobei

                                      eine hohe Kennzahl positiv ist.

Saurer Regen / SO2

Bei Verbrennung von Kohle, Heizöl und Diesel können verschiedene Schadstoffe freigesetzt werden. Darunter z.B. das Schwefeldioxid (SO2). Dies ist ein farbloses und giftiges Gas mit stechendem, stark reizendem Geruch. Schwefeldioxid entsteht bei der Verbrennung von schwefelhaltigen Brennstoffen.  Es reagiert mit Wasser zu Schwefelsäure, die zur Schornsteinversottung sowie in Verbindung mit Stickstoffoxiden zu Umweltschäden (Saurer Regen) und gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Smog,

Atemwegserkrankungen) führen kann.

Schimmelbildung

Durch falsche Lüftung und/oder unzureichende Beheizung kondensiert die Raumluft-Feuchtigkeit an kalten Bauteilen, bevorzugt im Bereich von Aussenwänden, dort hinter großen Schränken oder in kalten, weil schlecht gedämmten Raumecken (Kältebrücken) oder wie im Foto bei ständiger Lüftung in Fenster-

Kippstellung im oberen Bereich. Entstehung von gesundheitsschädlichem Schimmel ist die Folge.

Schneckenförderung   

Die Schneckenförderung wird eingesetzt, um Pellets aus dem Pelletslager zum Heizkessel zu befördern. Dabei sagt dieser Name nicht etwa etwas über die Langsamkeit der Förderung aus. Vielmehr rührt dieser Name von der Art der Transporttechnik her.  Im Gegensatz  zur "Maulwurf"-Förderung, eine Pelletförderung mit einem Saugmechanismus. (siehe auch unter "Pellets")

 

Quelle FVSHK NRW

Sicherheitsgruppe:
Diese dient dem Schutz des Wärmeerzeugers oder des Warmwasserspeichers vor Überschreitung des zulässigen Betriebsdrucks und besteht aus folgenden Bauteilen:  Prüfstutzen, Absperrventil, Druckminderer - regelt den Druck im Trinkwassersystem - , Rückflussverhinderer (verhindert, dass erwärmtes Trinkwasser in das Trinkwassernetz kalt zurückströmt), Manometeranschluss und

Ablauftrichter und Sicherheitsventil: Letzteres schützt den Heizkessel gegen das Überschreiten des

                                      zulässigen Betriebsdruckes. Überschreitet der Druck in der Anlage den Einstellwert, hebt das Wasser

                                      einen Ventilteller gegen die Federkraft vom Ventilsitz an und der überschüssige Druck in Wasser- oder

                                      Dampfform kann über die Ausblaseleitung abfliessen.

Sifon / Siphon

Der Siphon befindet sich unterhalb Ihres Waschtisches, unterhalb Ihrer Küchenspüle und auch unter dem Abfluss von Badewanne oder Dusche. Die Aufgabe des Sifons ist, unangenehme Gerüche aus dem Abfluss zu verhindern. Dafür sorgt das Wasser im unteren Bogen des Siphons. Es versperrt den Gerüchen gewissermaßen den Weg. Sifons verstopfen schon einmal durch Haare und/oder Essensreste und/oder Fett im Wasser. Je nach Bauart gibt es Röhrensifons oder Tauchsifons. (In unserem Prinzipbild:

ein Röhrensifon)

Solarenergie

ist die von der Sonne auf die Erde abgegebene einerseits kurzwellige Lichtenergie, andererseits die langwellige Wärmeenergie. Diese liegt in einem solchen Ausmaß vor, dass sie um mehrere tausend Faktoren höher ist als der menschliche Energieverbrauch. Die Sonnenenergie wiederum verursacht Verdunstung und Niederschläge, Wind, Wellen, Meeresströmungen,  sowie Pflanzenwachstum. All diese durch die Sonnenkraft verursachten Erscheinungen können wir als regenerative Energie nutzen in Form

von Photovoltaik-Anlagen, Solarthermieanlagen, Windkraftgeneratoren, Geothermie oder Bioenergie.(Siehe auch unter "Solare Wärmegewinne", "Solarthermie", "Photovoltaik", "Geothermie";

                                      "Vakuumröhrenkollektor")

Solare Wärmegewinne

Man spricht von solaren Wärmegewinnen bei der Wärmefunktionsschicht einer Wärmeschutzverglasung, die kurzwellige Sonnenstrahlen zwar ins Gebäude hinein, diese als langwellige Wärmestrahlung aber nicht wieder hinaus lässt. Aufgrund direkter Sonneneinstrahlung durch transparente Bauteile (Fenster) ergeben sich solare Wärmegewinne im Gebäude. Die kurzwellige Sonnenstrahlung  wird im Rauminneren von Mauern und Mobiliar absorbiert. Dabei wird die kurzwellige in langwellige Strahlung umgewandelt. Da

diese langwellige Wärmestrahlung (Thermalstrahlung des infraroten Bereiches unterhalb von 320 nm)  für

                                      das Glas weitgehend undurchlässig ist, bleibt sie im Rauminneren und erwärmt die Luft. Der solare           

                                      Wärmegewinn wird bestimmt durch die Ausrichtung und die Größe der Fenster, dem

                                      Energiedurchlassgrad der Gläser sowie der Verschmutzung der Scheiben (siehe auch

                                      "Wärmeschutzverglasung", "Selektivitätskennzahl (S)"  oder "Energiedurchlassgrad (G Wert)"

Solarthermie

hierbei dient die Sonnenenergie zur Erwärmung von Trink- und / oder Heizungswasser. Dabei gibt es zwei Wege, das kostenlose Sonnenlicht zu nutzen:  Durch Absorption der Sonnenenergie in Sonnenkollektoren oder durch eine Konzentrierung des Sonnenlichts mittels Hohlspiegel. Im Falle der Sonnenkollektoren erwärmen die Sonnenstrahlen eine flache wärmeabsorbierende Fläche, welche ihre thermische Energie an Wärmeträgermedien (beispielsweise ein Wasser-Propylenglykol-Gemisch im Verhältnis 60 : 40) weitergeben. Die so gewonnene Wärmeenergie (in dem System kann eine

                                      Siedetemperatur von 150 Grad Celsius entstehen!) wird in einem Wasserspeicher gespeichert und  über

                                      Wärmetauscher an das Warmwasser- und / oder Heizungssystem abgegeben. Ein üblicher

                                      Flachkollektor kann jährlich eine Wärmeleistung von etwa 350 KWh/m² erzeugen. Siehe auch

                                      unter "bivalente Trinkwassererwärmung"  "Vakuumröhrenkollektor" oder unter "Plattenwärmetauscher"

Staatliche Zuschüsse

z.B. die Heizungsoptimierung wird von Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 30 % der Nettokosten bezuschusst. Bedingung ist, dass die Optimierung von einem Fachhandwerker durchgeführt wird. Weitere Voraussetzung: Die Heizungs-Umwälzpumpe oder die Heizungsanlage muss älter als 2 Jahre sein. Gefördert wird der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage und gilt auch für die dabei evtl. notwendige Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen,  Gefördert wird aber auch der

Austausch von Heizungs-Umwälzpumpen gegen moderne Hocheffizienzmodelle. Als weitere Maßnahme

wird auch die professionelle Einstellung der Heizkurve an Ihrer Kesselregelung gefördert. Die

                                      förderungsfähigen Hocheffizienzpumpen finden Sie in einer Liste des BAFA. (siehe detailliert auf unserer

                                      Seite "KfW-Förderung"

Quelle: Sener-tec

Stirlingmotor           

Gase haben die Eigenschaft, sich bei Erhitzen auszudehnen und beim Abkühlen wieder zusammenzuziehen. Diese physikalische Eigenschaft nützt ein Stirlingmotor als Antriebskraft: In einem geschlossenen System aus Kolben und Zylinder befindet sich ein Gas. Der Zylinder wird an einem Ende von einer äußeren Wärmequelle erwärmt, wodurch sich das in ihm befindliche Arbeitsgas ausdehnt. Am anderen Ende kühlt das Zylindergehäuse ab, wodurch das Gas wieder an Volumen verliert. Hierdurch entsteht die Bewegungsenergie, die zum Antrieb eines Generators genutzt werden kann. Stirlingmotoren   treffen wir in Mini-Blockheizkraftwerken an.

Stoßlüftung

Die Stoßlüftung ist ein kurzer Lüftungsvorgang mit weit geöffneten Fenstern mit dem Ziel des schnellen und intensiven Luftwechsels zwecks Abfuhr verbrauchter und feuchter Raumluft. Wichtig ist, dass dieser Vorgang mehrmals am Tag (5-10 mal) durchgeführt wird. Im Winter reichen 5 Minuten zum Lüftungsvorgang mit Stoßlüftung aus. Sinnvoll ist es, während der Stoßlüftung den Heizkörper zuzudrehen (Siehe auch unter dem Stichwort "Fensterlüftung")

Strahlungswärme

"Kenn ich".... werden Sie sagen... "Das ist das angenehme Gefühl, wenn die langwellige Wärmestrahlung eines Heizkörpers oder eines Kaminofens auf die Haut trifft"

Wussten Sie aber auch, dass ein Erwachsener  je Stunde durchschnittlich 120 Watt an Wärme abgibt? Neben dieser Wärmeabgabe durch die Bewohner tragen auch konventionelle elektrische Verbraucher (Kühlschrank, Herd, Lampen pp.) zum Wärmeausstoss bei. Gerade bei den hochgedämmten, sehr

                                       luftdichten Niedrigenergiehäusern bekommt damit die notwendige Lüftung, Entfeuchtung und ggfs.

                                       Kühlung besondere Bedeutung. (siehe auch unter "kontrollierte Wohnraumlüftung")

Stückholzkessel                

In einem solchen, auch „Festbrennstoffkessel“ genannten Kessel verbrennen Holzscheite zur Wärmegewinnung. Stückholz gehört zu den regenerativen Energieträgern und ist CO2-neutral. Dabei eignet sich jede Holzart als Brennholz, wobei Buche aufgrund seines Abbrennverhaltens bevorzugt verheizt wird. Wichtige Bedingung: Holz darf nur eine Restfeuchte von maximal 20 Prozent haben, muss also lange abgelagert sein. Nachteil: Das Holz muss regelmäßig von Hand nachgelegt werden ebenso,

                                      wie die entstehende Asche regelmäßig geleert werden muss. Der durchschnittliche Brennwert beträgt 4

                                      kWh pro Kilogramm Stückholz. (Siehe auch "Pellets")

Taupunkt

Das ist der Temperaturpunkt, bei dem Luft keinen Wasserdampf mehr aufnehmen kann. Wird die Lufttemperatur verringert, z. B. durch Abkühlung an kalten Bauteilen, kondensiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf an diesen Bauteilen und erhöht deren Feuchte. Deswegen unser Tipp: An warmen, gar schwülen Tagen nicht die Kellerfenster zum Lüften öffnen. Der Wasserdampf in der warmen

Luft kondensiert gerne beim Abkühlen an den kalten Kellerwänden und führt zu Schimmelgefahr! In der

Technik, nämlich beim modernen Brennwert-Heizkessel wird hingegen der Taupunkt ganz gewollt

unterschritten, um durch die Tauwasserbildung aus dem Abgas am Abgaswärmetauscher die rein

                                      physikalisch entstehende Verdampfungswärme für die Heizleistung auszunutzen. (Siehe auch unter

                                      "Schimmelbildung" oder "Feuchtemessung" oder "Lüftung" oder "kontrollierte Wohnraumlüftung"

Thermostatventile

Die Energieeinsparverordnung schreibt vor, dass Heizkörper mit „automatisch wirkenden Einrichtungen“ versehen sein müssen. Sie kennen diese als preiswerte „Thermostatköpfe“. Einmal richtig eingestellt, halten diese Regler Ihre Wunschtemperatur konstant. Empfehlenswert ist der Austausch alter Thermostatköpfe gegen die heutigen, technisch weiterentwickelten Modelle. Ein technisch aktueller

Thermostatkopf kostet nur ab ca. 12 €. Praktischer sind programmierbare Thermostatköpfe mit einem Batterieantrieb. Diese können zusätzlich mit Tages- und Wochenprogrammen nach Uhrzeit programmiert

werden, beispielsweise zur Herunterregelung für eine Zeit, in der Sie nicht zu Hause sind. (Die

Senkung der Raumtemperatur nur um 1 Grad führt zu einer Energieeinsparung von rund 5 Prozent) Für

noch mehr Komfortwünsche gibt es auch funkgesteuerte Thermostatköpfe, die von einem zentralen

Bediengerät oder auch über eine App-Steuerung über Ihr Smartphone geregelt werden können.

Tiefspül-WC

Anders als bei einem Flachspül-WC fallen die Exkremente nicht zunächst in eine Mulde, sondern sofort ins Wasser. Für ein Tiefspül-WC spricht die leichtere Reinigung und auch der etwas niedrigere Wasserverbrauch. (Bei der Marken-Keramik deutscher Hersteller gibt es allerdings viele Modelle, die mit einer besonderen langlebigen Beschichtung versehen sind, die deswegen ohnehin pflegeleichter sind)

U - Wert

Ein Wärmedurchgangskoeffizient, der wichtig ist zur Erlangung der verschiedenen Förderprogramme.  Im Winter wandert Wärme von den beheizten Innenwänden nach außen. Dieser Wärmedurchgang wir für jedes Bauteil, zum Beispiel Dach, Mauerwerk, Türen oder Fensterglas bestimmt.  Dieser U-Wert (auch „Wärmedurchgangskoeffizient“ genannt, früher k-Wert) zeigt, wie viel Energie in Watt pro Quadratmeter entweicht. Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient, desto besser ist die Dämmung. Der Wert wird

                                      dargestellt in „W/ m²K“.  W steht dabei für Watt, K für Kelvin. (siehe auch nachfolgend "Uw-Wert")

Uw - Wert

Auch dieser Wert  ist ein Wärmedurchgangswert. Der Uw-Wert bestimmt aber die Dämmleistung des gesamten Fensters. Er errechnet sich in erster Linie aus den Dämmwerten von Fensterprofil und Fensterglas. Dieser Uw-Wert liegt bei modernen Fenstersystemen, z.B. 3-fach Wärmeschutzverglasung derzeit  bei sehr guten 0,6 W/m²K. (siehe auch „U-Wert“) Siehe auch unter "Wärmeschutzverglasung"

Unit

So bezeichnet die Industrie die bereits von Herstellerseite perfekt aufeinander abgestimmten Kombinationen von Regelsystem, Heizkessel und Brenner, beispielsweise aber auch mit zugehöriger Warmwasserbereitung. Die Elemente sind sowohl mechanisch als auch physikalisch auf eine optimale gemeinsame Verwendung hin konstruiert und ermöglichen damit einen umweltfreundlichen und kostensparenden Betrieb. Vorteil: Diese vorgefertigten Verbindungsteile gewährleisten eine schnelle und

                                      problemlose, und damit kostengünstige Montage. Ausserdem entfallen langwierige Abstimmarbeiten der

                                      Einzelelemente aufeinander auf der Baustelle.

Quelle: IWO

Vakuumröhrenkollektor

ist eine Form der Sonnenkollektoren. Dieser verfügt über zwei konzentrisch ineinander gebaute Glasröhren, zwischen denen sich ein Vakuum befindet. Das Vakuum lässt die Strahlungsenergie des Lichts zum Absorber zu, verringert aber weitgehend einen Wärmeverlust. In der inneren Röhre befindet sich ein Wärmeübertragungsmedium, üblicherweise ein Wasser-Diethylen-Glycol-Gemnisch. Vakuumröhrenkollektoren haben höhere Wirkungsgrade als Flachkollektoren, sind aber  - weil

                                       aufwendiger - teurer in der Anschaffung. (siehe auch unter "Solarthermie")

Versottung

Bei modernen Heizkesseln liegt die Abgastemperatur so niedrig, dass die Feuchtigkeit aus den Abgasen im Kamin kondensiert. Dieses Kondenswasser aus den Abgasen schlägt sich im Stein eines herkömmlich gemauerten Schornsteins nieder und durchdringt und zerstört gemeinsam mit den im Abgas enthaltenen chemischen Verbindungen wie Schwefel, Teer pp. das Mauerwerk des Schornsteins bis hin zum Innenputz. Dieser verfärbt sich wie im Foto und die Verfärbung durchdringt auch die Tapeten. Abhilfe: Einbringung eines modernen Abgassystems. (siehe auch unter "Raumluftunabhängig",  "Abgasleitung", "Brennwertkessel"

Quelle: ZVSHK

Vorwandinstallation

Die Vorwandinstallation ist eine zeitsparende Methode, um ein Badezimmer neu zu errichten oder dieses zu sanieren. Es gibt Montagerahmen, in denen bereits die nötigen Rohrleitungen und Anschlüsse vorbereitet sind. Es werden aber auch vorgefertigte Installationsbausteine verbaut, so dass nur noch die Brauch- und Abwasseranschlüsse angeschlossen und diese Bausteine mit Gipsplatten verkleidet werden müssen. (Schlitzestemmen, Mauern und Verputzen und der damit verbundene Dreck entfallen!)

Vorlauftemperatur

Ihr Heizsystem besteht aus einem Wasserkreislauf. Als Vorlauftemperatur bezeichnet man dabei die Temperatur des  vom Heizkessel gelieferten Heizwassers, das mittels Umwälzpumpe in das Heizsystem eingespeist wird.  Bei Heizkörpern liegt die Vorlauftemperatur im Bereich von 35 bis 70 Grad , bei Flächenheizsystem, wie bei der Fußbodenheizung, bei 25 bis 40 Grad Celsius. Ziel muss sein, eine möglichst niedrige, noch zulässige Vorlauftemperatur zu erreichen. Siehe auch unter dem Stichwort:

  „Heizkurve/Heizkennlinie“

Wasseraufbereitung

Diese ist häufig notwendig bei zu hartem Trinkwasser zur Verminderung von Kalkflecken und Kalkansätzen an Armaturen, Duschen, Maschinen, aber auch zur Einsparung von Seifen und Waschmitteln. Hierzu gibt es einerseits Wasserfilter, aber auch spezielle Wasserenthärtungsanlagen, die auf Ionenaustauschbasis funktionieren. Dabei durchfließt das harte Wasser aus der Leitung den Enthärter, der mit Kationenaustauscherharz gefüllt ist, der den Kalk bindet und mit Na-Ionen austauscht.

                                      So entsteht vollkommen kalkfreies Wasser. Dabei erschöpft sich der Austauschharz, des dann von  Zeit

                                      zu Zeit mit einer schwachen Kochsalzlösung regeneriert werden muss.  ( Diesen Vorgang kennen

                                      Sie auch aus Ihrer Geschirrspülmaschine)  Zu hartes Wasser Ihres Wasserversorgers kann aber auch

                                      Schäden bei Heizungsanlagen hervorrufen, beispielweise kann es bei Kalkablagerungen in Warmwasser

                                      speichern und Rohrsystemen zu Einbußen der Effizienz aber auch zu hydraulischen Problemen kommen.

                                      Grundsätzlich unterscheidet man bei der Aufbereitung zwischen Enthärtung und Entsalzung. Mittels

                                      Filtern kann das Wasser behandelt und für den Betrieb der Heizungsanlage optimiert werden. Moderne

                                      Heizgeräte verhalten sich besonders sensibel bei hartem oder korrosivem Füllwasser, z.B. reagieren

                                      Bauteile und Rohrleitungen aus Aluminium oder Edelstahl besonders empfindlich auf Sulfate

                                      (Eisensulfat, Kalium- oder Calciumsulfate)

Wärmebrücke

Die Wärmebrücke ist ein Teil des Gebäudes, das mehr Wärme nach aussen ableitet als angrenzende Bauteile. Dies entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung.  Tritt auf, wenn das Gebäude nicht korrekt wärmegedämmt ist, also z.B. der Betonsturz über Fenstern und Türen nicht korrekt mit in die Dämmung einbezogen werden.  Durch die Wärmebrücke entsteht eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite.  An diesen kälteren Bauteilen kondensiert die   

Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung ist die Folge. (siehe auch "kontrollierte Wohnraumlüftung",

                                      "Fensterlüftung", "Taupunkt" oder "Schimmelbildung")

Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG)   bzw.   Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS)

Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) ist das Maß für die Durchlässigkeit eines Materials für einen Wärmestrom. Die WLG finden Sie bei den Angaben auf Dämmstoffen. Je niedriger der Wert, umso größer ist die Dämmwirkung!   Die verschiedenen Dämmstoffe werden unter der WLS gruppiert. Verwendet wird die Wärmeleitfähigkeitsgruppe unter anderem in der Energieeinsparverordnung (EnEV), in der verschiedene Mindestanforderungen an Dämmstoffe normiert worden sind.

Quelle: intelligent heizen

Wärmepumpe

Diese funktioniert ähnlich wie  ein Kühlschrank: Es wird  Wärme aus der vorhandenen Luft (oder aus dem Boden oder aus dem Grundwasser, siehe Prinzipbild unter "Geothermie") entzogen und in die gewünschte, nutzbare Energie umgewandelt.

Bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzt man das Grundwasser. Weil dieses mit nahezu konstanter Temperatur zur Verfügung steht, soll dieses System besonders wirtschaftlich sein. Zur Nutzung von Grundwasser sind mindestens zwei Brunnen erforderlich. Aus dem einem Brunnen wird das

                                      Grundwasser nach oben zur Wärmepumpe gepumpt. Hier wird dem Grundwasser über ein Kältemittel die

                                      Wärme entzogen. Das Kältemittel wird verdichtet und gasförmig zu einem Wärmetauscher geführt. Im

                                      Wärmetauscher wird die Wärme wiederum an das Heizungswasser weitergegeben.  Danach wird das um

                                      ca. 5 Grad abgekühlte Grundwasser über einen zweiten Brunnen zurückgeleitet.  Die Tiefe der Bohrung

                                      richtet sich nach der Höhe des Grundwasserspiegels. Wärmepumpen können bei optimaler Auslegung

                                      nach Angaben der Industrie einen Nutzungsgrad mit dem Faktor 5:1 entwickeln. Dies bedeutet, dass für

                                      jede aufgewendete Kilowattstunde Energie vier Energieeinheiten aus der Luft oder dem Grundwasser

                                      entzogen und somit insgesamt fünf Energieeinheiten Ihrem Warmwasserspeicher zugeführt werden. An

                                      bewölkten Tagen besteht bei einer Temperatur von nur 10°C  noch ein Wirkungsgrad von 3,5:1. Der

                                      Wirkungsgrad nimmt allerdings deutlich ab, wenn man bei den bei Tiefbrunnen notwendigen hohen

                                      Stromeinsatz für die Förderpumpen mit berechnet.

                                      Zum Anschluss einer Wärmepumpe benötigen Sie lediglich einen 220 V bzw. 400 V Stromanschluss.

                                      Bei der Wärmeversorgung kommt eine Wärmepumpe allerdings nicht immer in Frage – z. B. wenn alte

                                      Gebäude mit hoher Vorlauftemperatur beheizt werden müssen. Dann wäre die Wärmepumpe zumindest

                                      weniger effizient. (siehe auch unter "Geothermie") Zur Effizienz von Wärmepumpen verweise ich insoweit

                                      auch auf meine "Kritischen Gedanken zur Energiewende" auf dieser Homepage

Wärmeschutzverglasung

(Mehrscheibenisolierverglasung) war urspünglich eine Zweischeibenverglasung, mittlerweile weitgehend eine Dreischeibenisolierverglasung mit Edelgasfüllung.  Zusätzlich ist noch eine Wärmefunktionsschicht - eine nicht zu erkennende Silberschicht - aufgedampft, die wärmende Sonnenstrahlen zwar ins Gebäude hinein, diese aber nicht wieder hinaus lässt. Diese Wärmeschutzverglasung gibt es zusätzlich mit weiteren Fuktionen wie z.B. eine Schallschutzverglasung mit verschiedenen Glasdicken oder

einbruchhemmende Sicherheitsverglasung,

Quelle: Institut Wohnen und Umwelt

Wärmeverlust

Die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle machen in Ein- und Zwei-Familienhäusern etwa ein Drittel der gesamten Verluste aus – bei größeren und kompakten Gebäuden mitunter deutlich weniger. Kostensparend und zugleich energieverbrauchsreduzierend ist daher zunächst eine kompakte Bauweise.

siehe auch "Wärmebrücke" oder "Auskühlverlust"

Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher gibt es in liegender als auch in stehender Form als auch in Kombination mit einem Heizkessel. Der Speicher bevorratet das erhitzte Trinkwasser. Dabei gibt es zwei Systeme: Der indirekt erwärmte Warmwasserspeicher wird über das Heizungswasser  erhitzt, welches in einem spiralförmigen Rohrleitungssystem durch den Speicher geleitet wird und dabei das Trinkwasser erhitzt. Ein direkt erwärmter Warmwasserspeicher verfügt über einen eigenständigen Kessel, der nur dieses Trinkwasser

erhitzt.

WC

Bei Ihrer Entscheidung für ein WC-Modell müssen Sie zunächst wissen, dass es bodenstehende Toiletten als auch wandhängende Toiletten gibt (siehe Prinzipskizze). Unabhängig von stehender oder hängender Montage wird bei Toilettenschüsseln noch zwischen Tief- und Flachspüler unterschieden. (siehe auch unter den entsprechenden Stichworten) Ihr Sanitärfachmann interessiert sich darüberhinaus auch noch dafür, ob der in Ihrem Hause befindliche WC-Abgang senkrecht oder waagerecht ist, also das Abflussrohr

                                      aus dem Boden kommt oder sich in der Wand befindet.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad drückt das Verhältnis zwischen der zugeführten und der abgegebenen Leistung aus. Beispiel: Bei einer Wärmepumpe geht man von einem Wirkungsgrad mit dem Faktor 5:1 aus. Dies bedeutet, dass für jede aufgewendete Kilowattstunde Strom vier Energieeinheiten aus der Luft entzogen und somit insgesamt fünf Energieeinheiten dem Warmwasser zugeführt werden. Die moderne Öl- oder Gasheizung steht im Vergleich mit Wirkungsgraden von über 90 % äußerst gut da. Ein Benzin-Automotor kommt

                                      beispielsweise nur auf einen Wirkungsgrad von bescheidenen 30 %. Der Rest geht in Form von Abwärme

                                      und Reibungsverlusten verloren. Der Diesel-Automotor steht mit einem Wirkungsgrad von 40 % nur ein

                                      wenig besser da.

WLG   (Wärmeleitfähigkeitsgruppe)

Diese gibt die Durchlassfähigkeit, überwiegend eines Dämmmaterials für einen Wärmestrom an. Vorschriften zur Wärmeleitfähigkeitsgruppe finden Sie in der Energiesparverordnung (EnEV).

Auftrund der EU-Normierung ist die Bezeichnung WLG durch WLS (Wärmeleitfähigkeitsstufe) ersetzt worden. Dabei gilt: Je niedriger der Zahlenwert, umso besser ist die Dämmwirkung. Die WLG bzw. WLS finden Sie auf Dämmstoff-Verpackungen aufgedruckt, beispielsweise "WLS 035", bedeutet: 0,035 W/(mK)

                                      Beispielsweise die Werte für Mineralwollplatten: WLG 030 (unbeschichtet), WLG 024 (beidseitig Alu)

                                      (siehe auch unter "ENEV", "Polystyrol" "Polyurethan" oder "Mineralwolle")

Zeolith

Hierbei handelt es sich um keramikähnliche kristalline Mineralien aus Aluminiumoxid und Siliziumoxid. Silizium, auch bekannt als Kieselsäure oder Zeolith. Dieses kommt auf der Erde am zweithäufigsten vor, direkt nach dem Sauerstoff. Silizium ist unter anderem in Gesteinsarten, Tonerde, Sand, Gewässern und Pflanzen vorhanden. Dies ist auch einer der Gründe, warum spezielle Gewässer, Steine und Ton-Erden schon seit Jahrhunderten als Heilmittel gelten. Sie sind ungiftig, ökologisch unbedenklich und nicht

                                     brennbar. Wegen ihrer natürlichen Eigenschaften werden sie in Katalysatoren eingesetzt, zum Kühlen als

                                     auch zum Heizen.

Zirkulationsleitung
Bei grösserer Entfernung zwischen Warmwasserspeicher (beispielsweise Keller) und der Entnahmestelle (z. B. Waschbecken, Dusche, Küchenspüle) läuft zunächst das in der Rohrleitung während der Stillstandszeit abgekühlte Wasser aus der langen Rohrleitung, bis wieder das erwärmte Wasser an der Zapfstelle ankommt. Deshalb wird in Installationen mit längeren Leitungsstrecken, also beispielsweise in Mehrfamilienhäusern, eine Warmwasser-Zirkulationsleitung verlegt. Eine Pumpe hält in in der

                                      Zirkulationsleitung das warme Wasser im ständigen Umlauf. Damit steht auch an entlegenen Zapfstellen

                                      sofort warmes Wasser zur Verfügung. Nachteil: ein deutlich höherer Investitionsaufwand zur Erstellung

                                      dieser in der Regel langen Leitungen nebst notwendiger Dämmmaßnahmen (siehe ergänzend hierzu

                                      "Durchlauferhitzer")

Zirkulationspumpe oder Zirko-Pumpe

Eine Zirkulationspumpe (Umwälzpumpe) ist eine elektrisch angetriebene Pumpe, die das warme Brauchwasser in den Trinkwasserleitungen permanent umgewälzt, so dass an jeder Zapfstelle unverzüglich warmes Wasser bereit steht. Eine Zirkulationspumpe finden sich auch in Ihrer Heizungsanlage, die dort das Heizungswasser durch den Vorlauf zu den Heizkörpern transportiert.

(Siehe auch vorstehend unter "Zirkulationsleitung")

 

 

 

 

 

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