Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk
 Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk

 Fachbegriffe - eingängig erklärt -           Weil Sie verstehen und mitreden wollen !

                                         Abgas

                                       siehe Emissionen

                                       Abgleich

                                       siehe hydraulischer Abgleich

Abgasleitung

Ein Rohrsystem, aus Kunststoff, Edelstahl oder Aluminium, um die Abgase des Heizkessels aus dem Gebäude abzuführen. Notwendig ist ein solches Rohrsystem heute aus mehreren Gründen: Für eine moderne Heizung, die weitaus niedrigere Abgastemperaturen produziert als noch vor Jahrzehnten, sind die klassischen gemauerten einschaligen Schornsteine meistens über­dimensioniert. Der altbekannte gemauerte Schornstein würde durch die kondensierenden Abgase durchfeuchten und versotten (siehe auch unter "Versottung")  Deswegen ist es heute notwendig, ggfs. ein Rohrsystem, das kondenswasserbeständig ist, in den Schornstein einzuführen. Damit wird der Schornstein gegen Durchfeuchtung gesichert.  Ein weiterer Vorteil der modernen Abgasleitung besteht darin, dass diese

                                      doppelzügig ausgeführt sein kann. (siehe nebenstehende Skizze) 

                                      Die Abgase werden in einem inneren Rohr abgeführt, während gleichzeitig in einer zweiten äußeren

                                      Rohrschale Frischluft zur Verbrennung herangeführt wird. Damit wird ein - im Interesse der

                                      Energieersparnis günstiger raumluftunabhängiger Betrieb der Heizungsanlage ermöglicht. Eine

                                      Abgasleitung kann allerdings auch ohne einen vorhandenen Schornstein durch die Wand hinaus und

                                      an der Außenwand nach oben oder im Dachgeschoss waagerecht durch ein Schrägdach geführt werden.

Abgastemperatur

Abgastemperatur ist die Temperatur der heissen Verbrennungsgase (Abgase). Sie ist abhängig vom Brennstoff sowie von der Art der Verbrennung und der Art Ihres Heizkessels. Die Abgastemperatur misst Ihr Heizungsfachmann bzw. auch der Schornsteinfeger in dem dicken metallenen Abgas-Rohrstück, das von Ihrem Heizkessel zum Schornstein führt. Eigentlich klar: hohe Abgastemperatur bedeutet: viel Energie, die durch den Schornstein verloren geht. (siehe auch nachfolgend "Abgasverlust")

Abgasverlust

Das ist die Wärmeenergie, die ungenutzt mit dem Abgas ins Freie gelangt. Je höher die Abgastemperatur, desto weniger Wärmeenergie wird Ihrem Heizsystem zugeführt. Je niedriger die Abgastemperatur, umso effektiver ist das Heizergebnis. Die Abgastemperatur misst Ihr Heizungsfachmann. Auch bei der regelmäßigen Schornsteinfegerüberprüfung ist die Messung der Abgastemperatur Teil der Prüfung und des Ihnen dann ausgehändigten Prüfprotokolls (siehe auch "Auskühlungsverlust", "Abgastemperatur" oder "Wärmebrücke"

Absorber

Ein Absorber ist Bestandteil eines Sonnenkollektors und befindet sich unter der lichtdurchlässigen und reflektionsarmen oberen Abdeckung des Sonnenkollektors, so dass er direkt von der Sonne bestrahlt wird. Der Name Absorber stammt daher, dass der Sonnenkollektor die Sonnenstrahlung absorbiert, also schluckt. Damit wird die Sonnenenergie in Wärme umgewandelt. Den Absorbereffekt können Sie selbst simpel testen. Legen Sie Ihre Hand auf eine schwarze, von der Sonne beschienene Fläche: Diese

                                      Fläche ist heiss, hat also Sonnenenergie aufgenommen - absorbiert -. Eine sonnenbeschienene weisse

                                      Fläche hingegen bleibt kühl, kann also keine Sonnenenergie absorbieren. Moderne Absorber sind

                                      natürlich nicht nur einfach schwarz beschichtet, sondern verfügen für eine möglichst umfassene

                                      Energieausnutzung über eine hochselektive Beschichtung.

Armatur

Im wesentlichen kennen Sie diesen Begriff aus dem Sanitärbereich, beispielsweise als Küchen- oder Badarmatur. Im Bild als Einhebel-Waschtisch-Armatur. Generell werden Armaturen für die Steuerung und Regelung von Flüssigkeiten genutzt.

(siehe auch "Mischbatterie")

Ausdehnungsgefäß

Ein solches Ausdehnungsgefäß (auch in anderer Farbe als im Foto) finden Sie in der Regel in der Nähe Ihres Heizkessels. Aber auch bei Verwendung von Sonnenkollektoren finden Sie ein Ausdehnungsgefäß, das am Rohrsystem angeschlossen ist. Auch als Druckausgleichsbehälter bezeichnet, ist dieser dafür gedacht, den Druck im Rohrsystem konstant zu halten.  Hierzu muss man einfach wissen, dass das Volumen von Flüssigkeiten  bei Temperaturerhöhung zunimmt und bei Temperaturabsenkung abnimmt. Die üblichen Rohrmaterialien können mangels ausreichender Dehnungskapazität jedoch eine sehr starke Druckerhöhung nicht aufnehmen. Ohne Einbau eines Ausgleichsgefäßes kann diese Druckerhöhung zur Zerstörung von Rohrleitungen führen. Dies Ausdehnungsgefäß ist  mit einer flexiblen Gummimembrane ausgerüstet, die Flüssigkeit und Gaspolster

                                      trennt.

Auskühlverluste

Das ist die Wärmeenergie, die der Heizkessel verliert und an die Raumluft abgibt. Die Industrie hält die Auskühlverluste durch eine gedämmte Kesselverkleidung möglichst gering.  Siehe auch "Abgasverlust" oder "Wärmebrücke"

Auslaufventil

Hierbei handelt es sich keineswegs, wie manche Kunden meinen könnten, um ein "Auslaufmodell", (also einen Ladenhüter), sondern um den gebräuchlichen Fachausdruck nach DIN 3509 für einen "Wasserkran" oder auch "Wasserhahn"

Aussenfühler

Der Aussenfühler ist Bestandteil einer witterungsgeführten Heizungsregelung. Dieses unscheinbare, aber wichtige Bauteil finden Sie optimalst an der Nordseite Ihres Hauses. Früher musste aufwendig eine Kabelverbindung vom Heizkessel bis zum Aussenfühler verlegt werden.  Heute kann die Messung auch durch einen Funk-Außenfühler erfolgen. Die Daten werden dann per Funk an die Regelung übermittelt. Die vom Aussenfühler ermittelten Temperaturgrade werden von Ihrer Heizungsregelung benötigt, um die

Heizleistung an die Aussentemperatur anzupassen.

Azimutwinkel

Der Azimutwinkel gibt den Grad der Abweichung einer Photovoltaikanlage von der Idealausrichtung, nämlich nach Süden, an. Eine Anlage mit Idealausrichtung hat einen Azimutwinkel von genau null. Je nach baulichen Gegebenheiten ist jedoch eine Abweichung von der Idealrichtung unumgänglich. Bei einer gen Osten abweichenden Anlage ist der Azimutwinkel negativ, bei einer gen Westen abweichenden Anlage hingegen wird der Azimutwinkel als positiv bezeichnet.

BAFA - Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle -

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert - neben anderen Institutionen - Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Z.B. Förderung von Solarkollektoranlagen  -  Biomasseverfeuerungsanlagen  -  Wärmepumpen  - Kraft-Wärme-Kopplung   -  neue Brennwertkessel nach Energieeinsparverordnung

Angesichts der nur begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen sowie aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes wird der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert mit dem Ziel, Investitionsanreize zu

schaffen.
 

Baustoffklasse

Die einzelnen Baustoffklassen sagen etwas aus über die Brennbarbeit von Baustoffen, z.B. bei Dämm-Materialien.

Baustoffklasse A2: Diese Dämmstoffe sind zwar selbst nicht brennbar, enthalten jedoch kleinere Mengen an entflammbaren Stoffen.

Baustoffklasse B1: Dämmstoffe der Baustoffklasse B1 sind grundsätzlich brennbar. Nach Erlöschen des

Feuers dürfen diese aber nicht selbstständig weiter brennen. 

                                        Baustoffklasse B2: Diese Dämmstoffe können bei geeigneten Umgebungsbedingungen von alleine weiter

                                        brennen.

                                        Baustoffklasse B3: Dämmstoffe der Baustoffklasse B3 sind leicht entzündlich, brennen schnell ab und

                                        stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Bioenergie

(auch erneuerbare Energie) werden die festen, flüssigen oder gasförmigen organischen Stoffe (Biomasse) genannt, die zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann. Hierzu werden einerseits extra angepflanzte Energiepflanzen eingesetzt (z. B. Schilf, Raps) aber auch  organische Abfälle, wie Restholz oder auch Methangas aus Gülle. Diese Stoffe werden zur Energieerzeugung in Kraftwerken (z. B. Holzhackschnitzel-Heizanlagen oder Biogasanlagen) oder zur Erzeugung von Kraftstoffen (Biodiesel oder

Bioethanol) genutzt. Der Vorteil dieser Bioenergie besteht darin, dass es sich um nachwachsende

Rohstoffe handelt. Ausserdem wird bei der Energieerzeugung aus Holz nur das CO2 freigesetzt,

                                      das vorher beim Wachstum der Bäume aus der Atmosphäre gebunden wurde.

Bivalente Trinkwassererwärmung

Bei der bivalenten Trinkwassererwärmung wird das Trinkwasser von zwei unterschiedlichen Wärmeerzeugern - z.B. durch einen Heizkessel und zusätzlichen Sonnenkollektoren - erwärmt und in einem Wasserspeicher gespeichert. Über einen Wärmetauscher im Warmwasserspeicher wird die Wärme der Sonnenkollektoren an das Trinkwasser abgegeben. Über einen zweiten Wärmetauscher kann bei Bedarf eine Nachheizung über den Heizkessel erfolgen.

Unsere Grafik zeigt den typischen Temperaturverlauf in einem Warmwasserspeicher: Unten Zufluss des kalten Wassers, oben: das aufsteigende warme Wasser.

Block-Heizkraftwerk

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist in der Lage, sowohl Wärme, als auch Strom zu erzeugen. Dies bezeichnet der Fachmann auch als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Ein BHKW besteht aus Verbrennungsmotor z.B. einem gasbetriebenen Motor, einem Generator und Wärmetauscher. Der erzeugte Strom kann in das Netz des Energieversorgungsunternehmen (EVU) eingespeist werden. Der Motor gibt Wärme ab, die im so genannten „inneren Kühlkreislauf“ nacheinander aus dem Schmieröl, dem Motorkühlwasser und dem Abgas aufgenommen und über einen Plattenwärmetauscher an das Heizungssystem übertragen wird. Der Wirkungsgrad ist nicht so ohne weiteres mit einer herkömmlichen

                                      Gas- oder Ölheizung zu vergleichen. (Brennwertkessel erreichen einen Wirkungsgrad bis zu 98 Prozent)

                                      zu vergleichen. Ein Blockheizkraftwerk erzeugt ja nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Der elektrische

                                      Wirkungsgrad reicht von etwa 25 Prozent bei kleinen Anlagen bis zu 40 Prozent bei größeren Anlagen.

                                      Die thermischen Wirkungsgrade liegen in Bereichen von rund 60 Prozent bei den kleineren Motoren

                                      und etwa 40 Prozent bei den großen Motoren. (Siehe auch unter "Kraft-Wärme-Kopplung")

Blaubrenner

Diese zerstäuben das Heizöl unter Hochdruck und nutzen die Abgaswärme, um das Heiziöl vor der eigentlichen Verbrennung zu einem Gasgemisch zu verdampfen. Die Bezeichnung Blaubrenner (Raketenbrenner) stammt von dem charakteristisch blauen Flammenbild einer bestimmten Brennergeneration. Der Blaubrenner hat eine deutlich reduzierte Kohlenmonoxid- und Stickstoffemission, einen geringeren Heizölverbrauch und er zeichnet sich durch eine nahezu rußfreie Verbrennung aus.

Blower-Door-Methode

Dies ist eine standardisierte Methode zur Überprüfung der Luftdichtheit eines Gebäudes. Das Gebäude wird zu diesem Zweck u.a. mit einem bestimmten Luftüberdruck "aufgepumpt". Anschließend wird untersucht, wie viel Luft in einer bestimmten Zeit wieder entweicht. Die Messergebnisse der Blower-Door-Methode zeigen Undichtigkeiten auf. Zur Einstufung  als Niedrigenergiehaus bestimmter Förderungsstufen wird die Blower-Door-Methode zur Überprüfung der Einhaltung bestimmter Grenzwerte

herangezogen.

Brandschutz

In den letzten Jahren gewann der Brandschutz, insbesondere durch verschärfte gesetzliche Bestimmungen, besondere Bedeutung. Dabei unterscheiden wir zwischen baulichem Brandschutz (Schächte, Unterdecken mit Feuerwiderstand) und technischem Brandschutz (als operative Systeme: Rauchansaugsysteme, Brandschutzklappen, Brandschutzmanschetten, feuersichere Befestigungssysteme und  präventive Systeme wie Branddetektion und Alarmierung

Brauchwasser

"Brauchwasser" ist eigentlich keine korrekte Bezeichnung, da sämtliches Wasser, das uns die Wasserversorger liefern, grundsätzlich erst einmal Trinkwasser ist, also Lebensmittelqualität hat. Auch wenn wir damit z.B. die Toilette spülen, ändert sich ja nichts daran, dass wir Trinkwasser verwenden. Im Haus speisen wir dieses Wasser in den geschlossenen Rohrkreislauf der Heizung ein, wo es dann seine Trinkwasserqualität verliert und wir es dann als Heizwasser bezeichnen. (siehe auch unter "Legionellen")

Brauchwasserladepumpe          

Diese auch „Speicherladepumpe“ genannte Pumpe fördert das Heizungswasser durch das Wärmetauschersystem eines Warmwasserspeichers.

Brennstoffzelle

Hierbei handelt es sich eigentlich um eine nicht zutreffende Bezeichnung dieser Energiequelle, da hier keine Verbrennung im eigentlichen Sinne stattfindet. In der Brennstoffzelle erfolgt eine chemische Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff. Durch diese chemische Reaktion (Oxydation) wird elektrischer Strom erzeugt, und das annähernd ohne Schadstoffe.

 

Brennwert

Egal, ob Sie mit Öl oder Gas heizen:  Die Zukunft des Heizens liegt in der Ausnutzung der im Abgas enthaltenen Kondensationswärme. Moderne Brennwertgeräte, nutzen durch diese Technik nicht nur den gesamten Brennwert von Gas und Öl aus, sondern senken auch die Abgastemperatur, also die Wärmeverluste durch den Schornstein. Der Schornstein muss aber für die niedrigeren Abgastemperaturen geeignet sein (siehe unter "Versottung" oder "Luft-Abgas-System")

Brennwertkessel / Brennwerttechnik

Ein Brennwertkessel oder präziser Brennwert-Heizgerät  nutzt im Unterschied zu konventionellen Kesseln zusätzlich die im Abgas enthaltene Kondensationswärme, nutzt sie zusätzlich für die Heizwärme und arbeitet so effektiver. Die Brennwertkessel verfügen über Hochleistungs-Wärmetauscher, die die Abgase, bevor sie durch den Schornstein entweichen, soweit herunterkühlen, dass der in ihnen enthaltene Wasserdampf kondensiert und die freigesetzte Kondensationswärme für die Heizwärme zusätzlich

                                      genutzt werden kann. Wichtige Voraussetzung: ein feuchteunempfindlicher Schornstein (siehe Stichwort:

                                      "Versottung") oder "Luft-Abgas-System")            .

CO²

Es handelt sich um die chemische Formel für Kohlendioxyd bzw. Kohlenstoffdioxyd. Dieses unbrennbare, farb- und geruchlose und im wesentlichen ungiftige Gas entsteht bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe aus Kohlenstoff und Sauerstoff und ist Bestandteil des Abgases Ihrer Heizungsanlage. Einen wesentlichen Beitrag zur CO-Reduktion kann auch der Einsatz energieeffizienter Heiztechnik wie Gas-Brennwerttechnik und erneuerbarer Energien wie Solarthermie, Wärmepumpen oder auch Kraft-Wärme-Kopplungs-Systemen leisten. (siehe auch unter diesen Stichworten) Sie kennen CO² übrigens umgangssprachlich als Kohlensäure in Getränken. Siehe auch unter "Saurer Regen / SO2"

COP

Diese Abkürzung bezeichnet bei Wärmepumpen und Kälteanlagen das Verhältnis von aufgenommener (elektrischer) Antriebsleistung zur abgegebenen Wärme- bzw. Kälteleistung (kW)

Dämmstoffe

Die Industrie bietet heute eine Vielzahl von verschiedensten Dämmstoffen an, die je nach Anforderung die unterschiedlichsten Materialeigenschaften haben: (brennbar - nicht brennbar,  feuchtigkeitsempfindlich oder feuchtigkeitsunempfindlich,  in Schüttform - in Plattenform, nachwachsender Rohstoff oder Chemieerzeugnis, in Rohrschalenform usw.)  nämlich: Blähton, Calziumsilicat, Perlit, Schaumglas, Glaswolle, Steinwolle, Styropor / EPS, PUR, Flachs, Hanf, Holzfaser, Kokosfaser, Kork, Schafwolle,

                                      Schilfrohr, Zellulose. Welcher Dämmstoff der richtige ist, richtet sich zunächst nach dem Einsatzgebiet wie

                                      Dachdämmung, Perimeterdämmung (im Erdreich), Rohrdämmung, Innendämmung. Verwendung und

                                      Einbau der Dämmstoffe setzt grundsätzlich fachliche Beratung voraus! Die Verwendung eines nicht

                                      geeigneten Dämmstoffes oder dessen unfachmännische Verarbeitung kann nicht nur den Brandschutz

                                      tangieren, sondern  ggfs. massive Bauwerkschäden, insbesondere durch Feuchtigkeitsschäden (und

                                      damit Einbuße der Dämmwirkung) nach sich ziehen.

Quelle: ZVSHK

Dampfbad

Dieses ist auch bei geringem Platz zu verwirklichen. Die bestehende Duschkabine wird nach oben hin verschlossen, und ein elektrisch betriebener Dampfgenerator mit entsprechenden Nebeldüsen in der Decke wird eingesetzt. Und die Decke der Duschkabine kann zusätzlich auch noch ganz nach Ihren Vorlieben mit Farblicht- oder Aromatherapie ausgestattet werden. Auch die Zeiten eines langweiligen, einfachen Duschstrahls sind vorbei. Sie können teilweise durch simplen Austausch des Duschkopfes oder durch Einbau einer entsprechenden Kopfdusche wählen, ob Sie lieber im sanften Regen stehen oder vielleicht doch lieber unter einem Wasserfall. Oder wie wäre es mit pulsierenden, belebenden

Massagestrahlen, die dazu auch noch aus zusätzlichen Massagedüsen kommen können? Solche

Wünsche können wir mit Produkten der namhaften Sanitärhersteller in fast jedem Badezimmer erfüllen.

Druckausgleichsbehälter

siehe unter "Ausdehnungsgefäß"

 

Durchlauferhitzer

 Im Gegensatz zu einem Boiler (Warmwasserspeicher), der in einem Vorratsbehälter eine begrenzte Menge Warmwasser bereit hält (und diese Menge durch ständiges Nachheizen auf Temperatur hält!),  ist die Wassererwärmung mittels Durchlauferhitzer eine der Möglichkeiten, heisses Brauchwasser herzustellen und zwar unmittelbar eben nur dann, wenn Sie warmes Wasser benötigen und einen Warmwasserhahn öffnen.  Durchlauferhitzer arbeiten daher ohne überflüssige Energieverluste und

Aufwärmphase direkt in Ihrem Bad oder auch in der Küche. Unmittelbar in der Nähe dieser Räume installiert, wird durch kurze Wege der Wasserverbrauch auf ein Minimum gesenkt. Es gibt hydraulisch gesteuerte Geräte, die durch Wasserdruck gesteuert werden oder elektronische Geräte. Mit einem

vollelektronischen Durchlauferhitzer, bei dem die Erwärmung stufenlos erfolgt, sparen Sie durch

Regelung der Heizleistung und Durchflussmenge noch einmal bis zu 30% gegenüber einem

hydraulischen Gerät. Allerdings müssen Durchlauferhitzer wegen der hohen Leistungsaufnahme an das

dreiphasige Drehstromnetz angeschlossen werden. Neuere Geräte verfügen über eine Bedieneinheit, die

                                      räumlich getrennt vom Durchlauferhitzer genutzt werden kann. Die höchste Komfortstufe bieten Geräte,

                                      deren Bedieneinheit per Touch-Screen programmiert werden kann und für mehrere Nutzer Memory-

                                      Temperatureinstellungen bieten. Ferner gibt es Geräte (zi.B. vom Holzmindener Hersteller Stiebel-Eltron)

                                      die WLAN-fähig sind und so die Möglichkeit bieten, Musik zu hören oder Verkehrs- und Wetternachrichten

                                      zu verfolgen.

Duschtasse

Nicht etwa die Bezeichnung für ein Getränk in einer Tasse während des Duschens. Mit dieser Bezeichnung wird korrekt der Boden einer Duschkabine bezeichnet. Duschtassen bestehen aus emailliertem Stahl oder auch Acryl in verschiedenen Größen, Höhen und in zahlreichen Sanitärfarben. Es setzen sich aber auch die bodengleichen Duschen durch, wo auf eine Duschtasse verzichtet wird und der Wasserablauf direkt in den Estrich integriert wird.

DVGW-Prüfzeichen

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfachs e.V. - (DVGW) ist der Branchenverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft. Neben der Erarbeitung des DVGW-Regelwerks arbeitet der DVGW auch an der Erstellung von DIN-, EN- und ISO-Standards mit. Bearbeitet und herausgegeben hat der DVGW z.B. Technische Regeln der Gas-Installation (TRGI)  Die Regeln gelten für die Planung, Erstellung, Änderung

                                       und Instandhaltung von Gasanlagen. Eine weitere Satzungsaufgabe ist die Prüfung und Zertifizierung

                                       von Unternehmen, Produkten, Sachverständigen und Managementsystemen.

Eckventil

Ein Eckventil muss keineswegs "in einer Ecke" zu finden sein. Diese Bezeichnung rührt einfach daher, dass der Wasser-Ein- und Austritt im rechten Winkel zueinander stehen. Sie finden diese meist verchromten Eckventile z.B. im Badezimmer unterhalb Ihres Waschtisches oder unter der Küchenspüle oder auch in der Nähe von Wasch- und Spülmaschinen. Am Eckventil werden die Armaturen der

                                      Küchenspüle oder Ihres Waschbeckens angeschlossen, aber z.B. auch die Waschmaschine oder

                                      Spülmaschine angeschlossen. Mit dem Eckventil haben Sie die Möglichkeit, bei einer not-

                                      wendigen Reparatur ortsnah den daran befindlichen Wasseranschluss abzusperren.

EEG-Umlage

Diese Bezeichnung leitet sich ab von dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses soll den Ausbau der erneuerbaren Energie vorantreiben. Die Regierung hat 2010 die Netzbetreiber zu einem auf  20 Jahre staatlich garantierten Preis verpflichtet, den  - auch von Ihnen mit Ihrer privaten Solaranlage eingespeisten – Strom abzunehmen. Das führt zum folgenden kuriosen Ergebnis: Je mehr Windkraft- und Solaranlagen ans Netz gehen, also je stärker die erneuerbaren Energien mit ihrem steigendem Angebot den Strompreis an der

Quelle: Statistisches Bundesamt           Strombörse sinken lassen, desto weiter öffnet sich die Schere zwischen dem niedriger werdenen Preis an der

                                        Strombörse und dem staatlich garantierten Preis. Diese Lücke füllt der Staat  aus dem EEG-Topf, den wir alle

                                        mit unserer EEG-Abgabe füllen. Hierin liegt eben auch die Ursache, dass die EEG-Umlage, die wir mit

                                        unserer Stromrechnung bezahlen, ständig weiter ansteigt. So hat sich die EEG-Umlage mit 3,592 Cent/Kwh

                                        im Jahre 2012  auf knapp 7 Cent im Jahre 2017 fast verdoppelt. (siehe auch unter "Einspeisevergütung")

Einspeisevergütung
Die Einspeisevergütung wird seit 1990 aus dem Stromeinspeisegesetz (STrEG) gezahlt für den aus regenerativen Energien erzeugten und in das allgemeine Stromnetz eingespeisten Strom. Heute ist das STrEG ersetzt durch das "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien" (EEG) Da die Vergütungssätze mehrfach erhöht worden sind, ist die Stromerzeugung  z.B. mittels Mini- Block-Heizkraftwerken oder Solarkollektoren in den letzten Jahren für den privaten Betreiber deutlich attraktiver geworden. (allerdings für den Strombezieher deutlich teurer) Übrigens ist das ursprüngliche Stromeinspeisegesetz aus dem Jahre 1990 keine deutsche "Erfindung", sondern im wesentlichen aus gesetzlichen Regelungen aus

                                      Dänemark übernommen. Siehe auch unter "Erneuerbare Energien-Gesetz" und "EEG-Umlage"

Effizienzhaus

So werden Gebäude bezeichnet, die einen Mindeststandard nach Vorgabe der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen. Zum Beispiel beträgt der Jahresprimärenergiebedarf (Qp) eines KfW- Effizienzhauses-70  nicht mehr als 70 Prozent des zulässigen Höchstwerts (nach EnEV)

(siehe "KfW-Bankengruppe" oder "Energieeinsparverordnung"

Emissionen

Verbrennungsprodukte, die mit dem Abgas in die Atmosphäre gelangen (z.B. Wasserdampf, Kohlenstoffdioxyd (CO²), Feinstaub, Schwefeldioxid  (SO2) u.a. (siehe auch unter diesen entsprechenden Stichworten)

Energieberater

Der Begriff "Energieberater" ist eine freie, also nichtssagende Berufsbezeichnung, d. h. der Begriff Energieberater ist nicht geschützt und unterliegt daher keinen allgemein festgelegten Kriterien. Viele Interessengruppen verwenden aus durchsichtigen Motiven daher diese Bezeichnung  leichtfertig. So ist also bei der Auswahl des Fachmannes Vorsicht geboten. Wir empfehlen grundsätzlich die Auswahl eines von der Handwerkskammer geprüften Gebäude-Energieberaters.

(Siehe auch "Energieeinsparverordnung", "KfW-Bankengruppe", "Gebäude-Energieberater")

 

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Durch dieses Gesetz, (früher: Wärmeschutzverordnung (WSchV) und Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) wird der maximal zulässige Primärenergiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitung eines Gebäudes begrenzt. Dieser Grenzwert darf nicht überschritten werden. Dabei haben Hauseigentümer und Architekt die freie Wahl, durch welche einzelne Modernisierungs-Maßnahmen (effiziente Heizungstechnik und/oder Dämmmaßnahmen) die vorgegebene

                                      Begrenzung erreicht wird. (Siehe auch "Energieberater",

Energiedurchlassgrad (G-Wert)

Der Energiedurchlassgrad (auch als G-Wert bezeichnet) gibt an, wie viel Energie aus der Sonnenstrahlung durch das Fenster in den Raum gelangt. Denn ein Teil der kurzwelligen Sonnenstrahlung wird durch das Glas schlicht reflektiert und ein weiterer Teil wird durch das Glas absorbiert. Die restliche Sonnenstrahlung gelangt durch das Glas ins Gebäude und wird dort absorbiert, d.h. in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. (Wellenlängenbereich von 320 bis 2500 mm)

Energieeffizienz:
Der Begriff Energieeffizienz wird im Zusammenhang mit den Vorzügen einer Gebäudesanierung oder der Modernisierung einer Heizungsanlage (z.B.Nutzung erneuerbarer Energien) genannt. Energieeffizienz beschreibt einen Zustand, bei dem unter gleichen Bedingungen mit immer geringerem Energieeinsatz noch eine gleichwertige oder gar eine höhere Leistung erzielt werden kann. Insbesondere in der Gebäudetechnik wird der Begriff häufig verwendet.

Energieausweis

Der (bei Vermietung und Verkauf vorgeschriebene!) Energieausweis zeigt, wie viel Energie ein Gebäude pro Quadratmeter im Jahr benötigt. (Im Bildbeispiel 153 Kw bei einem teilsanierten Sechsfamilienhaus aus den 60er Jahren). Es gibt zwei alternative Messmöglichkeiten:  Eine verbrauchsabhängige und eine bedarfsorientierte Messung. Die Hinweise im Energieausweis  müssen zeigen, auf welcher Grundlage die Berechnung erstellt wurde und von wem die Datenerhebung durchgeführt worden ist.

Der Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch auf Grundlage des Verbrauchs der vergangenen drei Jahre für Heizung und gegebenenfalls Warmwasser an. Der Bedarfsausweis enthält Angaben zum Energiebedarf von Gebäuden, die mittels einer Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage erstellt werden. Als Anhaltspunkt für Sie: Neubauten kommen im Jahr mit unter 100 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche aus. Verbrauchen Sie pro Quadratmeter Wohnfläche 200 Kilowattstunden Energie, befinden Sie sich  im oberen Mittelfeld. Bezogen auf eine Wohnfläche von 100 Quadratmeter

                                      liegt dann der Verbrauch bei 20.000 Kilowattstunden jährlich. Ihren tatsächlichen Energieverbrauch

                                      können Sie der Jahresrechnung Ihres Gas- bzw. Heizöllieferanten entnehmen. Der Energieausweis darf

                                      nur von eigens dafür qualifizierten Personen, beispielsweise von einem geprüften Gebäude-

                                      Energieberater ausgestellt werden. Hier stehe ich Ihnen bei Bedarf zur Verfügung.

Quelle: Viessmann

Erdwärmekollektoren / Erdwärmesonde

Erdwärmekollektoren bestehen aus einem horizontal im Erdreich verlegten Rohrleitungssystem in einer frostfreien Tiefe von rund einem Meter. Über dieses System wird die Erdwärme durch die Sonneneinstrahlung aufgenommen zur Aufbereitung mit einer Wärmepumpe. Nachteil: Die Fläche über Erdwärmekollektoren darf nicht bebaut werden, um eine Verschattung des Bodens zu vermeiden. Für ein Einfamilienhaus ist  in Abhängigkeit von der benötigten Wärmeleistung eine Fläche von etwa 200 bis 250 Quadratmeter Fläche nötig. (siehe auch „Geothermie“) Auch bei Erdwärmesonden handelt es sich um ein System zur Nutzung der Erdwärme zur weiteren Aufbereitung mittels Wärmepumpe. Ab ca. 15 m Tiefe ist die Temperatur des Bodens das ganze Jahr hinweg konstant. Bei der Erdwärmesonde wird eine Tiefenbohrung bis zu 100 m Tiefe durchgeführt, um die in dieser Tiefe konstante Bodentemperatur zu

nutzen. Diese wird dann durch ein frostsicheres Arbeitsmittel aufgenommen, die durch zwei Rohre

                                      aufgenommen wird. (siehe auch unter "Wärmepumpe")

Erneuerbare Energien-Gesetz  (EEG)

Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) regelt und fördert den Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Gleichzeitig regelt das Gesetz  die bevorzugte Einspeisung von dem auf diese Weise erzeugten Strom ins Stromnetz. Ferner garantiert das Gesetz den Erzeugern von solchem Strom feste Vergütungen für die Einspeisung. Nach dem EEG wird die Erzeugung von Strom aus folgenden erneuerbaren Energien gefördert:  Windenergie, Geothermie, Wasserkraft, Biomasse

einschließlich Klärgas, Deponiegas und Biogas. (siehe auch "EEG-Umlage")

Excenter-Garnitur

Diese ist (im Gegensatz zum früheren Gummistopfen) häufig Bestandteil des Wasserablaufes/des Sifons an Ihrem Waschbecken. Zu finden aber auch an der Küchenspüle. Es handelt sich um ein System zum Verschliessen des Wasserablaufes. An Ihrer Badezimmer-Armatur finden sich eine kleine Zugstange. Hochziehen bewirkt ein Schließen des Stopfens und ein Verschluss des Wasserablaufes. Hineindrücken

                                      bewirkt über die Hebelstange das Öffnen. An Ihrer Küchenspüle finden Sie auch häufig eine Betätigung

                                      mittels eines Drehhebels. Dort ist der Verschluss dann auch häufig kombiniert mit einem Restesieb.

Fensterlüftung

Das Foto stellt eine wenig sinnvolle Art dar, die Raumluft auszutauschen bzw. Raumluft-Feuchtigkeit abzuführen! Bei Dauerlüftung per Kippstellung kühlt der fensternahe Wandbereich - insbesondere im oberen Bereich [Betonsturz!] stark aus und die Raumluft kondensiert dort. Schimmel, wie bei diesem Kundenfenster ist die Folge. (siehe auch das Foto unter dem Stichwort "Schimmel") Besser ist die

                                      kurzzeitige Stoßlüftung mit weit geöffnetem Fenster oder gar der Einbau von Lüftungssystemen. (Siehe

                                      auch unter "Lüftung" oder "kontrollierte Wohnraumlüftung"

Feinstaub

Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise als Folge von Bodenerosion) Im wesentlichen wird Feinstaub durch menschliches Handeln erzeugt: Feinstaub entsteht z.B. unmittelbar durch Abgase von Kraftfahrzeugen. Dabei gelangt Feinstaub nicht nur aus dem Abgas in die Luft, sondern auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes von der Straßenoberfläche. Als weitere Quelle von Feinstaub gelten Kraftwerke, Öfen und Heizungen und die Metall- und

Stahlerzeugung. Auch beim Umschlagen von Schüttgütern entstehen Feinstäube. Eine weitere wichtige Quelle ist die Landwirtschaft: Die Emissionen gasförmiger Vorläuferstoffe, insbesondere die

                                      Ammoniakemissionen aus der Tierhaltung (Gülle), tragen zur sekundären Feinstaubbildung bei. Primärer

                                      Feinstaub entsteht direkt an der Quelle, zum Beispiel bei Verbrennungsprozessen. Entstehen die Partikel

                                      durch gasförmige Vorläufersubstanzen wie Schwefel- und Stickoxide und Ammoniak, so werden sie als

                                      sekundärer Feinstaub bezeichnet. Feinstaub ist deswegen so gefährlich, weil die mikroskopisch kleinen

                                      Partikel ins Lungengewebe und sogar in den Blutkreislauf eindringen können und in der Folge

                                      Krankheiten auslösen können.  Es gelten daher seit einigen Jahren europaweit enge Grenzwerte, deren

                                      Grenzen durch den Gesetzgeber immer weiter herabgesetzt werden (nächste noch schärfere Stufe:

                                      ab 01.01.2020)

Fernwärme

Fernwärme ist die Abwärme z.B. von Kraftwerken, die in einem erdverlegten isolierten Rohrsystem zur Versorgung von Gebäuden mit Wärme für Heizung und Warmwasser geliefert wird. Fernwärme ist mit anderen Heizarten keineswegs konkurrenzfähig, weil die erheblichen Investitionen in die Rohrleitungen, die Verluste bei den langen Transportwegen und bei der Speicherung berücksichtigt werden  müssen. Außerdem werden die Heizkraftwerke - zumindest derzeit im Frühjahr 2017 - weitgehend mit fossilen Brennstoffen wie Steinkohle, Braunkohle oder Erdgas betrieben. Sie sind daher also nicht wirklich zukunftsfähig.

Feuchtigkeitsmessung

Nicht nur beim Aufspüren von Rohrbrüchen in der Wand bedient sich der Fachmann der Feuchtigkeitsmessung. Der Feuchtegehalt von Holz, Mauerwerk oder Beton, kann  mittels eines elektrischen Leitfähigkeitsmessgerätes oder an entnommenen Proben ermittelt werden. Das Leitfähigkeitsmessgerät stellt die elektrische Leitfähigkeit in der Oberfläche des Baustoffes fest und zeigt so das Maß der Durchfeuchtung. Wichtig ist die Feuchtigkeitsmessung nicht nur beim Auspüren von Undichtigkeiten, sondern auch beim Aufspüren von Feuchteschäden durch unzureichende Beheitung und/oder falsche Lüftung. (Siehe auch "kontrollierte Wohnraumlüftung", "Rohrbruch", "Fensterlüftung")

Fittings

Es handelt sich um Formteile für die häusliche Installationstechnik für viele Nennweiten und Nenndrücke und in vielen Formen, wie Winkeln, Bögen, T-Stücken, Reduzierungen etc. Der Name stammt aus dem Englischen: to fit = Anpassen, passend machen. Wie bereits auf dem Foto erkennbar, gibt es Fittings aus Messing, Rotguss, Kupfer, Kunststoff. Fittings können mittels Press-, Löt-, Schweiss-, Flansch- und

                                      Verschraubungstechnik verbunden werden. Diese vorgefertigten Formteile haben das handwerkliche

                                      Biegen, Aufweiten, Aushalsen entbehrlich gemacht, weil die Verarbeitung schneller, genauer und sicherer 

                                      zu bewerkstelligen ist.

Flachspül-WC

Flachspül-WC - wie im Foto - sind einfach zu erkennen. Im Gegensatz zum Tiefspüler landen hier die Feststoffe zuächst in einer flachen Mulde, die mit einer kleinen Wasserpfütze ausgestattet ist. Von dort werden die Feststoffe dann bei Betätigung der Spülung heruntergespült. Die in der Mulde befindliche Wasserpfütze sorgt für eine einfachere Reinigung nach der Benutzung, da Exkremente nicht so leicht anhaften können. Flachspüler sind zur Gesundheitsvorsorge da sinnvoll, wo der Benutzer seinen Stuhlgang prüfen muss. Durch die Mulde ist eine Sichtprüfung/Stuhlprobe gut und einfach möglich! siehe

                                      auch unter "Tiefspül-WC" oder unter "WC"

Flex

Hierbei handelt es sich um ein Gerät, das mittels einer mit mehreren Tausend Umdrehungen rotierenden Scheibe in der Lage ist, Metalle zu durchtrennen. Auch als "Schleifhexe", "Trennschleifer" oder "Trennjäger" bezeichnet.

Fördermittel

Fördergelder können in verschiedener Form aus verschiedenen Quellen bezogen werden. Beispielsweise eine feste Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien gem. EEG (Anfang der 90er Jahre als Stromeinspeisegesetz eingeführt) Oder aus der bis Dezember 2017 laufenden Aktion "Deutschland macht Plus" der Heizgerätehersteller und dem Mineralölhandel. Umfangreiche staatliche Fördermittel stellen aber auch die KfW und das BAFA zur Verfügung. (siehe auch "KfW-Bankengruppe" oder auch

                                      "BAFA-Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle")  Detaillierte Angaben zur Höhe der einzelenen 

                                      Förderungen finden Sie auf meiner Homepage unter dem Karteireiter "Förderungsdetails"

Fußbodenheizung

Dabei handelt es sich um ein Rohrsystem in Kunststoff oder Metall, das schlangenförmig auf dem Fußboden verlegt wird. Die Rohrschlangen der Fussbodenheizung werden im Estrich (bei einigen Systemen auf dem Estrich) verlegt. Durch die große Heizfläche reicht für die Aufheizung eine energiesparende niedrige Vorlauftemperatur bis maximal 35 °C. Nachteil: Die Aufheizzeit des Raumes dauert mit dem Betrieb einer Fussbodenheizung etwas länger als mit konventionellen Heizkörpern, aber der Fußboden fungiert als Wärmespeicher, so dass die Heizwirkung länger anhält und die Raumtemperaturen gleichmäßiger bleiben.

Gas-Wandheizgerät

Ein Gas-Wandheizgerät benötigt nur wenig Platz, bietet ein ansprechendes Design, ist einfach zu bedienen und arbeitet effizient sowie leise. Dabei ist ein Gas-Wandheizgerät nicht unbedingt auf einen Kamin angewiesen, sondern kann die Abgase durch einen Kamin durch die Aussen!-mauer abführen. Gas-Wandheizgeräte benötigen auch keinen speziellen Heizraum und können im Keller, in der Etage, in Nischen oder im Dachbereich installiert werden.

Gebäude-Check Energie
Die EnergieAgentur.NRW hat gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutsche Handwerkskammertag eine  Beratungsinitiative für Gebäudeeigentümer, die sich eine erste Hilfestellung zu möglichen Sanierungsmaßnahmen für ihr Gebäude einholen möchten, gestartet. Dieser "Gebäude-Check Energie" kann durchgeführt werden bei Gebäuden, die vor dem 1.1.1980 fertig gestellt wurden und über nicht mehr als sechs Wohneinheiten verfügen. Die GHesamtkosten der

                                      Beratung betragen 77 €, wovon der Hausbesitzer lediglich einen Eigenanteil von 25 € übernimmt.

                                      Falls Interesse besteht, wenden Sie sich an einen qualifizierten Gebäudeenergieberater 

                                        (siehe auch unter "Gebäudeenergieberater")

Gebäudeenergieberater ( HWK )

diese Bezeichnung ist ein staatlich anerkannter Abschluss für Handwerksmeister, wie zum Beispiel  Schornsteinfeger-,  Dachdecker- und Sanitär- und Heizungsbaumeister. Die bestandene Prüfung berechtigt dazu, die geschützte Bezeichnung "Gebäudeenergieberater im Handwerk" zu führen und für Bestandswohngebäude Verbrauchs- und Bedarfsausweise auszustellen und Energieberatungen durchzuführen. Es finden mündliche und schriftliche Prüfungen vor der Handwerkskammer oder auch der Industrie- und Handelskammer oder auch bei Hochschulen statt. Wichtiges Unterscheidumgsmerkmal

                                      zum nicht geschützen Begriff "Energieberater"  ist die staatliche Anerkennung des Abschlusses und die

                                      damit verbundene Berechtigung zu staatlich geförderten Beratungsleistungen und/ oder Nachweisen wie

                                      dem Energieausweis. Die Beauftragung eines geprüften Gebäude-Energieberaters ist Voraussetzung für

                                      viele der vom Staat, z.B. des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie geförderten Energie-

                                      Sparprogramme. Bei Interesse wenden Sie sich an uns. (Siehe auch "Energieeinsparverordnung",

                                      "KfW-Bankengruppe")  Bei der „Vor-Ort-Beratung“ des unabhängigen Gebäude-Energieberaters können

                                      Schwachstellen in Ihrem Gebäude aufgespürt und notwendige Maßnahmen mit Ihnen abgesprochen

                                      werden. Gebäudeenergieberater (HWK) können sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

                                      (BAFA) in die Liste der Energiesparberater eintragen lassen und staatliche Fördergelder im Rahmen des

                                      Förderprogramms beantragen (Siehe auch unter "Energieberater" oder unter "BAFA")

Gebäudeenergiegesetz

Zur Vereinheitlichung der zahlreichen Einzelvorschriften des Energiesparrechtes --- Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)--- plant die Bundesregierung für 2017 die Zusammenfassung  zu einem einheitlichen Regelwerk mit der Bezeichnung "Gebäudeenergiegesetz" (GEG). Ferner soll der Standard eines "Niedrigstenergiegebäudes" für Neubauten der öffentlichen Hand erhöht werden, der dann ab Anfang

2019 verbindlich anzuwenden ist. Dieser neue Standard wird circa auf dem Niveau eines KfW-

Effizienzhaus 55 und damit etwa 20 Prozentpunkte unter dem derzeitigen Neubauniveau (seit 1.1.2016)

                                      liegen. Außerdem ist zu erwarten die Einführung eines "Erfüllungsnachweises" für Neubauten zum

                                      Nachweis der gesetzlichen Anforderungen. Soweit geplant, soll keine Verschärfung des Standards

                                      für private Wohngebäude, sondern nur für öffentliche Gebäude zu erwarten sein. Hierzu verweise ich auf

                                      meine kritischen Überlegungen zur verordneten Energiewende unter dem Karteireiter "Kritische

                                       Gedanken" auf dieser Homepage

Geräusche von einem Heizkörper

Unter bestimmten Bedingungen kann Ihr Heizkörper – vermeidbare! - Geräusche von sich geben. Zum einen könnte das Laufgeräusch einer alten (überdimensionierten) Heizungsumwälzpumpe über das Rohrsystem übertragen werden. Summ- oder „Schnatter“-Geräusche können aber auch entstehen, wenn ein Heizkörperventil fast geschlossen ist und eine alte Heizungsumwälzpumpe mit konstantem Pumpendruck gegen den Ventilkörper drückt.  Abhilfe: siehe unter dem Stichwort „Heizungspumpe“. Gluckergeräusche in einem Heizkörper deuten darauf hin, dass sich Luft im Heizkörper

befindet. Siehe unter „Luft im Heizkörper“

Hahn

laienhafte Bezeichnung für eine Wasserarmatur. Ihr Heizungsfachmann kennt höchstens den Begriff vom "roten  Hahn", wenn nämlich aufgrund von unsachgemäßen Arbeiten (Schweissen, Löten, Missachtung von DIN- und oder Unfallverhützungsvorschriften und/oder von Missachtung der Brandschutzvorschriften (fehlende Brandschutzmanschetten, fehlende oder nicht gewartete Rauchmelder pp.) ein Feuer ausbricht.

Quelle: Kessel

Hebeanlage

Der Grundkanal in der Straße liegt höher als Ihr Keller? (wie links im Bild) Dann kann im Keller anfallendes Abwasser nicht mit dem natürlichen Gefälle zur Kanalisation abgeführt werden. Um hier dennoch im Keller Waschmaschine oder Dusche nutzen zu können oder auch einen Bodenablauf im Keller zu entwässern, bietet sich eine Hebeanlage an. Diese kann wie im Bild im Boden eingebaut werden. Es gibt aber auch kleine Hebeanlagen, die beispielsweise unter einem Waschbecken oder hinter einem WC plaziert werden können. (siehe auch unter "Rückstau"

Heizungspumpe

Die Heizungs-Umwälzpumpe finden Sie in der Regel in unmittelbarer Nähe des Heizkessels. Diese Pumpe sorgt für die Förderung des vom Kessel aufgeheizten Wassers durch das Rohrsystem, so dass auch das abgekühlte Heizwasser durch den Rücklauf wieder dem Heizkessel zugeführt wird. Bitte bedenken Sie, dass alte, ungeregelte Heizungs-Umwälzpumpen rund um die Uhr mit konstanter Leistung in Betrieb sind und damit ständig Strom verbrauchen! Hier empfiehlt sich der Pumpenaustausch gegen eine neue leistungsgeregelte Hocheffizienzpumpen. Diese verbraucht nur einen Bruchteil des früher notwendigen Stroms,ist häufig kleiner und auch leiser. Eine alte Umwälzpumpe kann auf das Jahr bezogen etwa genausoviel Strom verbrauchen wie ein Elektroherd! Während einstufige Heizungspumpen jährlich rund 580 kWh Strom verbrauchen, begnügen sich moderne Hocheffizienzpumpen mit sparsamen

                                      130 kWh im Jahr. Der Pumpentausch kann sich durch das enorme Einsparpotential bereits nach rund 3  

                                      Jahren amortisieren. Die im Foto erkennbare, in Betrieb befindliche Umwälzpumpe der Heizung eines     

                                      Zweifamilienhauses verbraucht, siehe Display, aktuell nur 6 Watt!

Heizkurve / Heizkennlinie

Die Heizkurve bezeichnet die Zusammenhänge zwischen der Vorlauftemperatur des Heizkreises, der Temperatur des Rücklaufwassers und der Außentemperatur. An Ihrem Heizkessel befindet sich eine Regelanlage, über die die Temperatur des Heizwassers unter Berücksichtigung der Aussentemperatur (über einen Aussentemperatur-Fühler – im Idealfall an der Nordseite Ihres Gebäudes) und auch durch Messung der Wasser-Rücklauf-Temperatur geregelt wird. Bei größerem Heizwärmebedarf ist die

Wärmeabgabe durch die Heizkörper entsprechend größer, sodass das Heizungswasser stärker abgekühlt

                                      zum Heizkessel zurückgeführt wird. Je kälter also die Außentemperatur ist, desto größer muss die

                                      Vorlauftemperatur sein. Mit zunehmender Außentemperatur wird der Unterschied zwischen der Vorlauf-

                                      und Rücklauftemperatur geringer. Weil die Heizkessel-Regelungen mit einer Standard-Werkseinstellung

                                      ausgeliefert werden, sollten die Einstellwerte an der Heizkurve (Steilheit) sollten von Ihrem Fachhand-

                                      werker überprüft und unter Berücksichtigung Ihrer Gebäude-Gegebenheiten hinsichtlich Energieersparnis

                                      optimiert werden. Das Ziel muss sein, eine möglichst niedrigere Heizwassertemperatur zu erreichen.

Heizöl "EL schwefelarm"

Entweder Ihr Heizöllieferant fragt Sie bei der Bestellung nach der Heizölsorte oder Sie entdecken diese Bezeichnung bereits seit 2009 in Ihrer Heizölrechnung. Doch was hat es mit dieser Sortenbezeichnung auf sich? Während normales Heizöl einen Schwefelgehalt von bis zu 1000 mg/kg hat, sind im schwefelarmen Öl nur noch maximal 50 mg/kg enthalten. Die Verbrennung läuft damit sauberer ab und die Heizflächen im Heizkessel, auf die die Brennerflamme trifft, bleiben sauberer. Immerhin behindern Schmutzflächen auf den Kesselwänden die Wärmeübertragung und ziehen damit einen höheren Ölverbrauch nach sich.

Hexabromcyclododecan (HBCD oder HBCDD)

Für den Laien unaussprechlich und auch wir Fachleute verwenden viel lieber die Abkürzung HBCD. Hierbei handelt es sich um ein Flammschutzmittel, das vorwiegend in Dämmstoffen aus Polystyrol (umgangssprachlich  "Styropor") eingesetzt wird. Es kann Brände entweder ganz verhindern, oder zumindest die Ausbreitung des Brandherdes verzögern. In einem voll entwickelten Brand brennen aber auch Gegenstände, die mit HBCD behandelt sind! Wichtig: Der Begriff „schwer entflammbar“ im Zusammenhang mit Polystyrol-Dämmstoffen ist daher äußerst trügerisch und suggeriert nur eine scheinbare Sicherheit! HBCD wird vor allem in Dämmstoffen aus expandiertem Polystyrol (EPS) als auch

                                      in extrudiertem Polystyrol (XPS) eingesetzt.

                                      Die EU sieht ab Oktober 2016 diese HBCD-haltigen Dämmstoffe als "gefährliche Abfälle"! (mit den damit

                                      verbundenen Entsorgungsproblemen!) Wenn auch die Bundesregierung mit Beschluss vom 21.12.2016

                                      gebrauchte Dämmstoffe vorübergehend noch als gängigen Bauschutt "durchgehen" lässt, ist hier nach

                                      Ablauf der einjährigen Übergangsfrist ein Entsorgungsproblem, zumindest eine deutliche Verteuerung der

                                      Entsorgung dieser Stoffe, zu erwarten. Für HBCD in Dämmstoffen aus Polystyrol ist bisher kein

                                      alternatives Flammschutzmittel bekannt. Bei geplanten Dämmmaßnahmen raten wir daher, auf den

                                      Einsatz von Polystyrol zu verzichten und alternative Dämmmaterialien, beispielsweise Mineralwolle

                                      (Brandklassen A1, A2 (nichtentflammbar) einzusetzen.

Hydraulischer Abgleich

Damit wird die Maßnahme des Heizungsmonteurs bezeichnet, alle Heizkörper im Gebäude bedarfsgerecht mit Warmwasser zu versorgen. Dies spielt eine wichtige Rolle zur Energieersparnis! Eine unterlassene oder fehlerhafte Abstimmung führt dazu, dass manche Heizkörper zu heiss werden und andere wiederum nicht richtig warm werden. (Der Heizkörper, der den weitesten Weg hat, wird als letzter und somit meistens schlechter versorgt!) Früher fiel eine solche fehlerhafte Abstimmung nicht so sehr auf,

                                      da häufig überdimensionierte Heizungspumpen verwendet wurden oder schlicht die Heizwasser-

                                      Vorlauftemperatur höher eingestellt wurde. Daraus resultiert allerdings ein unnötiger Öl-/Gas- und Strom-

                                      Mehrverbrauch! Ihr Heizungsfachmann muss zunächst den Wärmebedarf eines jedes einzelnen

                                      Heizkörpers individuell berechnen. (Die Berechnungsvorschriften werden zum 01.01.2017 verschärft!)

                                      Danach kann der Heizungsmonteur anhand der vorgenommenen individuellen Berechnung mit wenigen

                                      Handgriffen, also preiswert! die Heizwasserströme am Thermostatventil so einregulieren, dass jeder

                                      Heizkörper von der richtig dosierten Menge durchströmt wird. Besitzen die vorhandenen Ventile keine

                                      Voreinstellmöglichkeit, wird der Heizungsfachmann sie gegen neuere Modelle austauschen. Der

                                      hydraulische Abgleich ist zwingend Vorausetzung für Fördermaßnahmen zur Modernisierung oder

                                      Erneuerung von Heizungsanlagen. Es werden keine Zuschüsse oder Kredite bewilligt, ohne dass ein

                                      hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde!

Isolierverglasung

Die Isolierverglasung ist – oder besser: war – usprünglich eine Zweischeibenverglasung, die aus hermetisch versiegelten verbundenen Glasscheiben mit einem Zwischenraum bestand. Im Zwischenraum beider Scheiben befand sich in den ersten Jahren nach der Erfindung (in den 50er Jahren) ein Vacuum, später eine Edelgasfüllung. (siehe auch unter „Wärmeschutzverglasung“) 2-Scheiben-Isolierverglasung lässt im Verhältnis zu einfacher Verglasung nur die Hälfte der Wärme hindurch. Bei Verwendung einer modernen 3-Scheiben-Isolierverglasung lässt diese wiederum nur die Hälfte einer früheren 2-Scheiben-Verglasung hindurch.

KfW-Bankengruppe

Die KfW-Bankengruppe, gegründet im Jahre 1948 und entsprechend den damaligen Zielen unmittelbr nach dem Krieg ursprünglich "Kreditanstalt für Wiederaufbau" genannt, ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Der Sitz der KfW-Bankengruppe ist in Frankfurt. Anteilseigner sind zu 80 Prozent die Bundesrepublik Deutschland und zu 20 Prozent die Länder. Die Aufgabe der KfW besteht in der Umsetzung öffentlicher Anliegen wie der Förderung von Existenzgründern, der Finanzierung von Vorhaben im Wohnungsbau und von Energiespartechniken. Im Rahmen des CO-Gebäudesanierungsprogramms und der Nutzung erneuerbarer Energien bietet die KfW-Förderbank

                                      Bauherren ein breites Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten in Form von Krediten oder Zuschüssen.

                                      Die KfW finanziert Vorhaben beim Bauen, Wohnen, Energie sparen. So die KfW: "Sie möchten ein Haus

                                      bauen oder eine Wohnung kaufen? Ihre Wohnimmobilie modernisieren, störende Barrieren beseitigen

                                      oder energetisch sanieren? Die KfW finanziert Ihr Vorhaben schnell, unbürokratisch und vor allem

                                      günstig. Wir unterstützen mit unseren wohnwirtschaftlichen Programmen den Erwerb und die Errichtung

                                      von Wohnimmobilien/ Eigentumswohnungen sowie die Modernisierung, energetische Sanierung und die

                                      Barrierereduzierung."

KfW-Effizienzhaus

Ist die Bezeichnung  für  Neubauten, die nach der Vorgabe der Energieeinsparverordnung (EnEV) mittels eines niedrigen Jahresprimärenergiebedarfes und gleichzeitig eines niedrigen Transmissionswärmeverlustes sehr wenig Energie verbrauchen. Von der Einzeleinstufung hängt die Höhe der Förderung durch die KfW ab. Ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht exakt den Vorgaben der EnEV. Ein KfW-Effizienzhaus 70 hat einen Jahresprimärenergiebedarf von nur 70 % eines vergleichbaren          

Neubaus nach EnEV, ein KfW-Effizienzhaus 55 sogar nur 55 % bis hin zum Passivhaus, das 80 – 90 %

                                      weniger Energie verbraucht als ein konventionelles Gebäude. (siehe auch "KfW-Bankengruppe" oder 

                                      "Niedrigenergiehaus" oder "Passivhaus"

Kohlenstoffmonoxid               (CO)

Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung (zu geringe Sauerstoffzufuhr) von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht. Kohlenstoffmonoxid ist ein lebensgefährliches Atemgift, das den Sauerstofftransport im Blut behindert und zum Tod durch Ersticken führen kann.

Kondensation

Wenn feuchte und warme Umgebungsluft auf kältere Bauteile in einem Raum trifft, gibt sie an dieser Stelle Wasser ab. Es bilden sich Wassertropfen, diesen Vorgang nennt man Kondensation. Es besteht gesundheitsgefährdende Schimmelgefahr.(siehe auch Stichworte: "Fensterlüftung", "Stoßlüftung", "Schimmelgefahr" und "kontrollierte Wohnungslüftung"

Kontrollierte Wohnungslüftung

Es handelt sich um Lüftungsanlagen, die bei energieeffiienten Neubauten bereits vorgeschrieben sind, und die aber auch in Altbauten eine sinnvolle Investition sind. Die Notwendigkeit einer Lüftungsanlage ergibt sich aus folgendem: Aus energetischen Gründen wird immer dichter gebaut und saniert. So findet kein natürlicher Luftwechsel mehr über Fenster oder Fugen statt und es bleibt mehr Feuchtigkeit in den Wohnräumen. Damit erhöht sich auch die Gefahr der Schimmelbildung. Die DIN 1946, Teil 6, schreibt im übrigen auch einen notwendigen Mindestluftwechsel aus hygienischen und bauphysikalischen Gründen vor. Eine Lösung ist daher eine Lüftungsanlage. Mit dieser kann die warme und feuchtigkeitshaltige Luft   

                                      abgeführt und frische Luft zugeführt werden. Damit ist keineswegs ein Energieverlust verbunden, denn

                                      die Geräte mit Wärmerückgewinnung per Wärmetauscher können gut 90 % der Wärme aus der              

                                      Abluft zurückgewinnen und damit die zugeführte Frischluft aufheizen. Gegenüber einer Fensterlüftung ist

                                      daher eine Heizkostenersparnis gegeben. Solche Lüftungsanlagen gibt es als dezentrale Einzellösungen

                                      aber auch als zentrale Lüftungsanlage, bei der der Lufttransport über Kanäle erfolgt.

Kartusche

Wenn Ihr Sanitärfachmann von einer Kartusche spricht, meint er damit den Einsatz in einer Einhebelarmatur (z.B. Küchen- oder Badezimmerarmatur) Die Kartusche dient zum Verschliessen oder Mischen des Kalt- und Warmwassers. In der Kartusche befinden sich zwei absolut plane Keramikscheiben, die gegeneinander verschoben bzw. verdreht werden können. An drei Löcher in der als Ventilsitz dienenden, feststehenden Keramikplatte sind Warm- und Kaltzulauf sowie der Auslauf der

Armatur angeschlossen. Der Griffhebel der Einhebel-Mischbatterie wirkt  auf die zweite bewegliche

Keramikplatte, in die ein Kanal eingearbeitet ist, der je nach Stellung der beweglichen Platte die drei

Öffnungen der feststehenden Platte verbindet. Siehe auch unter "Armatur" und "Mischbatterie"

Kraft-/Wärme-Kopplung

Mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird gleichzeitig Strom und Wärme produziert. Beispielsweise in Mini-Blockheizkraftwerken (BHKW), bei denen der eingesetzte Energieträger – beispielsweise Erdgas – doppelt (Wärme + Strom) genutzt wird. Der Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß durch den Betrieb dieser Anlagen im Vergleich zu getrennter Wärme- und Stromerzeugung durchschnittlich um etwa ein Drittel gesenkt werden können.

Diese Art der Stromerzeugung ist auch noch effizient:  Sie müssen wissen, dass bei der Stromproduktion 

                                      in einem Kohlekraftwerk über 62 Prozent der Primärenergie in Form von Abwärme verloren gehen. Gut 6

                                      Prozent geht verloren beim Stromtransport durch Leitungsverluste.  Nur rund ein Drittel des in einem

                                      Kohlekraftwerk erzeugten Stroms kommt daher beim Verbraucher an! Die Kraft-Wärme-Kopplung kann

                                      hier mit einem Gesamtwirkungsgrad von gut 90 Prozent punkten! Für die Kraft/Wärme-Kopplung haben

                                      sich die Begriffe "Mini",  "Mikro" und "Nano"-BHKW durchgesetzt, "Nano" für den Bereich bis 2,5 kw

                                      elektrische Leistung, "Mikro" von 2,5 bis 15 kw und "Mini" von über 15 bis 50 kw.

Kugelhahn

Es handelt sich um eine Absperrarmatur mit einer durchbohrten Kugel als Absperrkörper. Die Bohrung in der Kugel hat denselben Innendurchmesser  wie die angeschlossene Rohrleitung. Dadurch ergeben sich geringe Strömungsverluste.  Kugelhähne kommen zum Einsatz beim Absperren von allen flüssigen Medien, aber auch bei Gas. Charakteristisch für den Kugelhahn ist das vollständige Schließen innerhalb

einer Drehung von exakt 90°. So ist an der Stellung des Hebels, z.B quer zur Durchflussrichtung auf   

einen Blick zu erkennen, ob ein Kugelhahn geschlossen ist.

kWh

Es handelt sich um eine gebräuchliche Einheit für die Bezeichnung einer Energie- oder Wärmemenge. Eine Kilowattstunde  (1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. Eine Kilowattstunde Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Wasserkocher, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Ihr Heizungsfachmann verwendet den Begriff Kilowattstunde z.B. dann, wenn er die unterschiedlichen Heizwerte oder auch die Preise verschiedener Energieträger miteinander vergleichen will. Beispiel:

                                      1 Kilowattstunde Heizwert aus Holzpellets kostete im November 2016 :               4,68 Cent           

                                      1 Kilowattstunde Heizwert aus Gas            kostete im November 2016 :               6,59 Cent

                                      1 Kilowattstunde Heizwert aus Heizöl         kostete im November 2016 :               5,35 Cent

Lambdasonde

Den Begriff Lambdasonde kennen Sie auch von Ihrem Auto: Dort ist die die Lambdasonde Teil des Auspuffsystems und sorgt für eine optimale Verbrennung und damit für geringen Spritverbrauch. Genauso funktioniert die Lambdasonde bei Ihrer Heizungsanlage: Die Lambdasonde ist ein Fühler (Sensor), der den Sauerstoffgehalt im Brennraum oder im Abgaskanal Ihres Heizgerätes misst. In der Brennwerttechnologie dient die Lambdasonde neben anderen Sensoren dazu, die Drehzahl des

                                      Gebläses für die Verbrennungsluftzufuhr zu regeln, um das optimale Verhältnis zwischen Brennstoff und

                                      Verbrennungsluft  sicherzustellen. So ist einerseits eine energieeffiziente und  andererseits eine saubere

                                      Verbrennung sichergestellt.

Legionellen

Legionellen sind bewegliche Stäbchenbakterien, die sowohl im Wasser als auch im Boden vorkommen. Es handelt sich dabei um die Erreger der "Legionärskrankheit", einer schweren Lungenentzündung. Ihren Namen bekam diese Krankheit 1976, als es in den USA zu einer Epidemie unter Teilnehmern der American-Legion kam und einige Teilnehmer starben. 2001 kam es in Spanien ebenfalls zu einer Epidemie mit über 800 Erkrankten und ebenfalls einigen Toten. Darüberhinaus lösen Legionellen auch das "Pontiac-Fieber" aus, eine grippeähnliche Erkrankung. Die Infektion erfolgt durch Einatmen

                                   erregerhaltiger, lungengängiger Aerosole z.B. beim Duschen, in Whirlpools oder durch Verbreitung durch                                  Klimaanlagen oder Kühlanlagen. Überall dort, wo Wasserverrieselung oder Wasserverdunstung                                      stattfindet, besteht erhöhte Ansteckungsgefahr. Legionellen gedeihen zwischen 30 und 45 Grad im                                       sogenannten Bioschleim in Rohrleitungen und Warmwasserspeichern oder Filtern.

Legionellenbekämpfung

Nach dem technischen Regelwerk DVGW W 551: thermische Desinfektion mittels Temperaturerhöhung auf 70 Grad und periodische Spülungen des gesamten Rohrsystems mit diesem stark aufgeheizten Wasser. Dabei gilt die Regel: Je höher die Wassertemperatur, desto kürzer die Spülzeit der Leitungen. Diese Möglichkeit stößt aber an ihre Grenzen, wenn bei schlecht gedämmten Rohrsystemen eine Teil der Wärmeenergie bis zur Verbrauchsstelle verlorengeht und die Mindesttemperatur von 70 Grad nicht in allen Rohrteilen bis zur Verbrauchsstelle erreicht werden kann. Auch gibt es jüngst Erkenntnisse darüber, dass Legionellen sich zunehmend gegen Temperaturen um die 70 Grad resistent gezeigt haben. Also ist

                                      das Ziel, die Temperatur bei der thermischen Desinfektion weiter zu erhöhen. Nachteile der thermischen

                                      Spülung sind auch die hohen Energiekosten bei großen Leitungssystemen. Auch die Belastung des

                                      Materials steigt durch die höheren Temperaturen. Manche Materialien sind solch hohen Temperaturen

                                      nicht gewachsen, wie z.B. einige Duschschläuche. Statt Duschschläuche, Duschköpfe oder auch       

                                      Perlatoren – häufig auch ganze Armaturen – langwierig und teuer thermisch zu desinfizieren, ist es häufig

                                      sinnvoll, diese Bauteile aus wirtschaftlichen Gründen zu erneuern.

                                       Eine weitere Methode zur Legionellenbekämpfung sind verschiedene chemische Verfahren mittels

                                       flüssiger Desinfektionsmittel, wie z.B. Wasserstoffperoxyd, Natriumhypochlorit oder gasförmigen

                                       Spülungen mit Chlorgas oder Ozongas. Nachteile: Risiko von Chlorat- oder Bromatrückständen und es

                                       müssen kombinierte Methoden angewendet werden, da einzelne Chemikalien zwar Bakterien abtöten,

                                       aber keine Viren.

                                       Wenden Sie sich bei Bedarf an uns. Einige meiner Mitarbeiter sind in der Legionellenbekämpfung

                                       zertifiziert.

Legionellenuntersuchung

Der Gesetzgeber hat eine regelmäßige Legionellen-Kontrolle vorgeschrieben bei Vorhandensein von Warmwasserspeichern mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern oder einem Inhalt von mehr als 3 Litern in mindestens einer Rohrleitung zwischen Trinkwassererwärmer und nächster Zapfstelle. (Ein- und Zweifamilienhäuser sind von dieser Untersuchungspflicht ausgenommen). Die Untersuchungen müssen gemäß § 14 Absatz 3 TrinkwV erfolgen. Es gelten die zeitlichen Vorgaben gemäß Anlage 4 TrinkwV,

nämlich mindestens alle 3 Jahre. Da die Erstuntersuchung bis zum 31.12.2013 stattgefunden haben

musste, ist nunmehr bis zum 31.12.2016 die nächste Kontrolluntersuchung fällig! Die Trinkwasserproben

                                      sind nach der DIN EN ISO 19458 zu entnehmen. Die Probennahme darf nur durch Mitarbeiter und Labors

                                      erfolgen, die für die Trinkwasseruntersuchung akkreditiert sind. Meine Mitarbeiter gehören zu diesem

                                      Kreis, so dass Sie uns im Bedarsfalle gerne ansprechen können.

Lochfraß

eine Form der Rohrkorrosion, die dann zu einer Undichtigkeit geführt hat. Hier an einem Kupferrohr

(siehe auch unter "Rohrbruch")

Luft im Heizkörper

Unter bestimmten Bedingungen kann sich in einem Heizkörper Luft ansammeln. Dies kann durch Undichtigkeiten im Rohrnetzsystem entstehen, aber häufiger dadurch, dass das Wasser im Rohrsystem aufgefüllt wurde. Durch das Aufheizen des Wassers entweicht der im Wasser gebundene Sauerstoff. Die Luft sammelt sich in einem Heizkörper im oberen Bereich. Luft im Rohrsystem oder Heizkörper verursacht nicht nur Korrosion oder Gluckergeräusche im Heizkörper, sondern verhindert auch, dass der Heizkörper im oberen Bereich warm wird. Abhilfe: Mittels eines  Entlüftungsschlüssels (Siehe Foto) den Heizkörper entlüften. Jeder Heizkörper ist im oberen Bereich – häufig an der gegenüberliegenden Seite zum Heizkörperventil – mit einem kleinen Entlüftungsventil ausgestattet. Mittels Entlüftungsschlüssel kann

                                      dieses kleine Ventil geöffnet werden. (Becher oder Lappen darunterhalten!) Sollte Luft vorhanden sein, 

                                      entweicht diese mit leichtem Zischen. Wenn nur Wasser aus dem Entlüftungsventil tritt, kann das Ventil 

                                      wieder geschlossen werden. Einen solchen Entlüftungsschlüssel überlassen Ihnen unsere Monteure

                                      gerne. (Achtung: Wenn viel entlüftet wurde, muss ggfs. Wasser im Heizungssystem wieder aufgefüllt

                                      werden)

Luft-Abgassysteme    - LAS -

Es handelt sich um Systeme, über die einerseits das Abgas abgeführt wird und gleichzeitig Verbrennungsluft zugeführt wird.  Damit wird der - vorteilhafte -  raumluftunabhängige Betrieb von Heizkesseln ermöglicht. Das Rohr ist doppelwandig: Innen verläuft das Abgasrohr und darum herum befindet sich das Zuluftrohr. Ein Luft-Abgassystem kann in den bestehenden Schornstein eingezogen werden. Durch diese Kombination ist es möglich, Gas- und Öl-Heizgeräte Raumluftunabhängig zu betreiben.

Siehe auch "Raumluftunabhäng / Raumluftabhängig"

Lüftung

Bei modernen, gut gedämmten Gebäuden bekommt die richtige Wohnungslüftung eine besondere Bedeutung. (Siehe die beschriebenen Nachteile unter dem Stichwort "Fensterlüftung"). Abhilfe schafft ein zentrales Wohnungslüftungsgerät. Dieses saugt von außen frische Luft an und führt die Fortluft wieder nach außen ab. Die Zuluft wird gefiltert und erwärmt.  Die Lüftungsanlage fördert die gefilterte und erwärmte Außenluft über Zuluftventile in die Wohnräume und führt aus den Nutzräumen die Abluft ab. Mit

Wärmetauschern ausgestattete Lüftungsanlagen entnehmen der Abluft ihren Wärmegehalt, und wärmen

                                      damit die angesaugte Frischluft an.

Manometer

Das Manometer zeigt den Druck in einem System an. In Ihrem Haus finden Sie dieses zum Beispiel an der Heizung, um den Anlagendruck zu überprüfen oder an der Wasserleitung, meistens im Bereich Ihres Wasserfilters oder im Bereiche des Wasserzählers. Lassen Sie sich nicht durch die unterschiedlichen Anzeigen für den Heizwasserdruck und den Trinkwasserdruck verunsichern! Der Trinkwasserdruck hängt vom Wasserversorger Ihres Wohnortes ab, während der Heizwasserdruck von den baulichen

                                      Gegebenheiten Ihres Gebäudes abhängt.

Maulwurf

So wird (neben der Schneckenförderung) ein Saugsystem bezeichnet, das die Holz-Pellets aus dem Pelletslager über ein Rohrleitungssystem zum Heizkessel transportiert. Dabei wandert die Saugdüse des Maulwurfs selbsttätig durch den Vorratsraum und entleert den Speicher nahezu komplett. (siehe auch „Schneckenförderung“ oder "Pellets")

Mischbatterie

Eine Armatur, in der Kalt- und Warmwasser  durch innere Vermischung zu einem gewünschten Wärmegrad reguliert werden. Im Bild eine Einhebel-Mischbatterie, bei der durch Anheben des Mischhebels die Wassermenge reguliert wird und durch Drehen nach links oder rechts die Temperatur eingestellt wird. Mischbatterien gibt es auch als Zweigriff-Armaturen, bei denen für Kaltwasser und

                                      Warmwasser getrennte Regelgriffe vorhanden sind. (siehe auch unter "Armatur" oder unter "Kartusche")

                                      An Badewanne oder Dusche finden wir häufig auch thermostatisch gesteuerte Mischbatterien vor, die  

                                      die eingestellte Badewassertemperatur konstant halten. (Verbrühungsschutz)

Quelle: FVSHK-NRW

Mineralwolle

Mineralwolle ist der Oberbegriff für eine Wärmedämmung aus Stein- oder Glaswolle.  Sie besteht zu mindestens 90 Prozent aus mineralischen Rohstoffen wie Kalkstein, Sand, Zement, Feldspart, Dolomit, Basalt aber auch aus recyceltem Altglas. Mineralwolle wird als Plattenform oder auch als Rollenform, teilweise mit Alufolie kaschiert geliefert, ist vielseitig im Wärme- und Kälteschutz, Schalldämmung und Brandschutz einsetzbar und ist einfach zu verarbeiten.  Allerdings ist Mineralwolle äußerst feuchtigkeitsempfindlich. Bereits bei geringer Feuchtigkeitsbelastung vermindert sich die Dämmwirkung

                                      stark. Wird Mineralwolle so nass, dass die Fasern aneinander kleben, hilft nur noch ein Austausch der

                                      Dämmung!

Modulation
Im Gegensatz zum Schaltzustand "Brenner ein" oder "Brenner aus" arbeiten moderne Heizungsanlangen modulierend. Dies bedeutet, dass während des Betriebs die Brennerleistung stufenlos an die tatsächlich benötigte Wärmeleistung angepasst wird. Die eingesetzte Energie wird damit sparsamer ausgenutzt, weil allzu häufiges Herauf- bzw. Herabfahren des Brenners vermieden wird.

 

 

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