Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk
 Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk

Generelle Rauchmelderpflicht ab 01.01.2017 auch in NRW!

In NRW nach § 49 der Landesbauordnung NRW  gilt nun eine generelle Pflicht, Rauchmelder einzubauen. Für die Anschaffung und Montage der Rauchmelder ist der Eigentümer der Wohnung zuständig. Bei einer Mietwohnung ist dies der Vermieter. Für die regelmäßige Wartung ist dann der Mieter verantwortlich.

Bisher werden keine offiziellen Kontrollen durchgeführt, ob in allen Wohnungen die hinreichende Anzahl an Rauchmeldern an den richtigen Stellen montiert ist. Aber Ihr Mieter kann bei der Bauaufsicht eine entsprechende Meldung machen, wenn Sie als Vermieter in der vermieteten  Wohnung keine Rauchmelder haben anbringen lassen. Fehlende Rauchmelder führen nicht nur zu Problemen mit der Versicherung. Sollte bei einem Brand ein Mensch verletzt oder gar getötet werden, muss der Eigentümer bzw. Vermieter mit einem Strafverfahren rechnen.

Rauchmelder müssen eingebaut werden in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren als Fluchtwegen. Dabei gibt es Vorschriften, wie der Rauchmelder zu montieren ist. Zulässig ist nur die horizontale Montage an der Decke (nicht an der Dachschräge) Von der Wand ist ein Abstand von mindestens 50 cm einzuhalten und die Montage soll möglichst weit von der Lampe entfernt erfolgen. Eine Montage eines Rauchmelders in Bad oder Küche ist wegen der Gefahr von Fehlalarmen nicht sinnvoll.

Zwar kann jeder einen Rauchmelder selbst anbringen, entweder durch Anbohren oder auch Ankleben. Es empfiehlt sich jedoch, mit der Montage eine geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder zu beauftragen, insbesondere gilt dies für Vermieter.  Der Grund liegt einerseits darin, dass das Fachunternehmen nur Geräte verbaut, die ein CE-Zeichen mit Prüfnummer tragen. Außerdem sollten die Geräte die Angabe EN 14604 tragen. Andererseits  erreichen Sie mit der Beauftragung eines Fachunternehmens die notwendige Dokumentation für Sie als Vermieter, um einen Nachweis in der Hand zu haben und Haftungsfälle auszuschließen. Schaffen Sie die Grundlage für die Übertragung der gesetzlichen Anforderungen zur “Sicherstellung der Betriebsbereitschaft” an Ihre Mieter. Übergeben Sie Ihren Mietern einfach das Wartungsheft, nachdem der Einbau und die Einweisung durch das Fachunternehmen dokumentiert wurde. Siehe weitere Hinweise in unserem Techniklexikon unter "Rauchmelder"

Sprechen Sie uns an. Die notwendige Nachrüstung erledigen wir kostengünstig in wenigen Minuten.

 

 

EnEV und EEWärmeG werden voraussichtlich in 2017 zum neuen Gebäudeenergiegesetz vereint

Zur Vereinheitlichung der verschiedenen Vorschriften des Energiesparrechtes --- Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)--- plant die Bundesregierung die Zusammenfassung  zu einem einheitlichen Regelwerk mit der Bezeichnung "Gebäudeenergiegesetz" (GEG). Darin enthalten soll sein die Einführung der Neufassung der DIN V 18599 von Oktober 2016 für die energetische Bilanzierung aller Gebäude. Das Bewertungsverfahren für Wohngebäude nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 soll dadurch mit einer Übergangsfrist abgeschafft werden. Ferner soll der Standard eines "Niedrigstenergiegebäudes" für Neubauten der öffentlichen Hand erhöht werden, der dann ab Anfang 2019 verbindlich anzuwenden ist. Dieser neue Standard wird circa auf dem Niveau eines KfW-Effizienzhaus 55 und damit etwa 20 Prozentpunkte unter dem derzeitigen Neubauniveau (seit 1.1.2016) liegen. Außerdem ist zu erwarten ein "Erfüllungsnachweis" für Neubauten zum Nachweis der Anforderungen.

Zumindest kurzfristig ist damit keine Verschärfung des Standards für private Wohngebäude, sondern lediglich für öffentliche Gebäude zu erwarten. Skepsis ist hier aber angesagt! Wir rechnen damit, dass angesichts der von EU in Brüssel bzw. der Bundesregierung angestrebten Klimaziele eine Ausdehnung auch für private Bauten erfolgen wird.

 

Fachmesse Sanitär Heizung, Klima und erneuerbare Energien ( SHK ) in Essen vom 06. bis 09. März 2018

Jetzt schon notieren:  DIE Fachmesse für die SHK-Branche in Deutschland. Es werden 560 Aussteller erwartet und auch uns treffen Sie dort an.

 

 

Die Bundesregierung hat ab dem 01. Januar 2016 ein Energie-Label für alte Heizungen eingeführt.

Wie Sie es beispielsweise schon von Elektrogeräten kennen: Die Bundesregierung verpflichtet die Eigentümer von Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind, zum Führen eines Effizienzlabels. Dabei setzt die Bundesregierung darauf, dass die Hauseigentümer freiwillig ineffiziente Heizungen erneuern.

Nachdem mit der Öko-Design-Verordnung ein verpflichtenden Effizienzlabel für alle neuen Heizungsanlagen bereits ab 26. September 2015 zur Pflicht geworden war, hat die Bundesregierung zum Jahreswechsel auch eine entsprechende Kennzeichnung für alte Heizungsanlagen eingeführt. Demnach werden ab 1. Januar 2016 Bezirksschornsteinfeger, Heizungsinstallateure oder Energieberater die Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind,gemäß ihrer Effizienz kennzeichnen müssen.

 

Hier weiterlesen:

 

Bereits Seit 1. Mai 2015 vorgeschrieben: Der Energieausweis in Immobilienanzeigen

Ab 1. Mai 2015 müssen Sie zwingend in einer Immobilienanzeige für Wohngebäude Pflichtangaben zur Energieeffizienz machen. In der Immobilienanzeige müssen das Baujahr des Hauses, der Energieträger der Heizung, der Endenergieverbrauch oder -bedarf aus dem Energieausweis und die Art des Ausweises dargestellt sein. Bei Verstößen drohen Bußgelder!

 

Sprechen Sie uns an zur Erstellung Ihres Energieausweises!

 

Höhere Anforderungen an Kaminöfen und Dämmung von Dachböden

Seit 2015 gelten bereits für neue und alte Kamin- und Kachelöfen strengere Regeln für den Ausstoß von Staub und Kohlenmonoxid. (Siehe auch meine "Kritischen Gedanken zur Energiewende" Deswegen sollten Sie beim Neukauf und bei der Überprüfung bestehender Öfen ihren Schornsteinfeger fragen, ob die neuen Anforderungen erfüllt sind oder ob nachgerüstet werden muss. Achtung: Die Grenzwerte sind 2017 erneut deutlich verschärft worden, insbesondere weil seit 2015 zum Thema "Feinstaub" alarmierende Emissionswerte bei Kamin- und Pelletöfen bekannt geworden sind.

Mit wenigen Ausnahmen müssen Hausbesitzer bereits ab Ende 2015 die oberste Geschossdecke oder das Dach ihrer unbeheizten Dachräume gedämmt haben, sofern der Mindestwärmeschutz nicht erfüllt war. Eine behördliche Überprüfung, ob diese Auflagen erfüllt sind, hatte der Gesetzgeber seinerzeit nicht vorgesehen. Hier ist aber in nächster Zukunft ein zu erbringender Nachweis zu erwarten!

 

Mehr Förderung für Hauseigentümer bei der Vor-Ort-Beratung

Soweit Sie ihr Haus energetisch sanieren möchten, sollten Sie vor Beginn der Maßnahmen eine staatlich geförderte Vor-Ort-Beratung mit einem Gebäudeenergieberater durchführen. Ab 1. März 2015 gibt es dafür höhere Zuschüsse. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern beläuft sich der Zuschuss derzeit auf maximal 800 €, bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohnungen auf maximal 1.100 €

 

Sprechen Sie uns an!

 

Zurück zu:  START

Zurück zu:  UNSERE LEISTUNGEN

Zurück zu:  REFERENZEN

Zurück zu:  WISSENSWERTES

Weiter zu:   STELLENANGEBOTE

Weiter zu:   KONTAKT

Weiter zu:   ANFAHRT

Weiter zu:   IMPRESSUM

Weiter zu:   GÄSTEBUCH

Weiter zu:   FÖRDERUNGSDETAILS

Weiter zu:   AKTUELLES

Weiter zu:   UNSERE SCHMUNZELSEITE

Weiter zu:   FACHBEGRIFFE  A - M

Weiter zu:   FACHBEGRIFFE  N - Z

Weiter zu:   EMPFEHLENSWERTE LINKS

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Rainer Czisch - Heizungsbau- Sanitärtechnik - Gebäude-Energieberater im Handwerk