Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im Handwerk Familienbetrieb in zweiter Generation seit nunmehr 50 Jahren in Duisburg tätig!
 Willkommen bei Rainer Czisch - Sanitär- und Heizungstechnik - Gebäudeenergieberater im HandwerkFamilienbetrieb in zweiter Generation seit nunmehr 50 Jahren in Duisburg tätig!

 

Bereits seit Jahren vorgeschrieben: Der Energieausweis in Immobilienanzeigen

Bei Vermietung und Verkauf müssen Sie zwingend in einer Immobilienanzeige für Wohngebäude Pflichtangaben zur Energieeffizienz machen. In der Immobilienanzeige müssen das Baujahr des Hauses, der Energieträger der Heizung, der Endenergieverbrauch oder -bedarf aus dem Energieausweis und die Art des Ausweises dargestellt sein. Bei Verstößen drohen Bußgelder!

 

Sprechen Sie uns an zur Erstellung Ihres Energieausweises!

 

Gasheizung und CO2-Preis  (Stand November 2020)

Ab 2021 gibt es einen Preis für CO2-Emissionen. Der Einstiegspreis liegt bei 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid, dieser steigt jährlich und wird im Jahr 2055 bei 55 Euro pro Tonne liegen. Damit erhöhen sich auch die Kosten beim Heizen nicht nur mit Öl, sondern auch mit Gas. Ein Beispiel: Wenn die Gasheizung pro Kilowattstunde 247 Gramm CO2 ausstößt, liegen die Emissionen bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr bei rund 4,94 Tonnen CO2. Im Jahr 2025 fallen dafür Mehrkosten von rund 270 Euro an. Mit moderner Gasbrennwerttechnik unter Einbindung von Solarthermie, Wärmepumpe oder wasserführendem Pelletofen können Wohneigentümer gegenüber der alten Heizung je nach Gebäudezustand in der Regel 15 Prozent und mehr Energie einsparen und gleichzeitig die CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Tatsächlich beträgt das Energieeinsparpotenzial eines modernen Brennwertkessels 15 Prozent und mehr. Bei durchschnittlichen Heizkosten eines Einfamilienhauses von etwa 1.900 Euro sind das knapp 300 Euro jährlich. Weiterer Einspareffekt: Der Heizungs-Fachbetrieb kann die Heizungsanlage mit einer smarten Steuerung versehen. Das sorgt zugleich automatisch für ein gutes Wohnklima und steigert den Immobilienwert.

 

Zur Beheizung zukünftig auf Hybridbetrieb setzen (Stand November 2020)

Wie schon im obigen Artikel angedeutet, genügt ein Austausch der Gastherme allein nicht mehr, um Zuschüsse vom Bund zu erhalten. Förderfähig ist die Gasheizung nur noch als Hybridlösung, wenn gleichzeitig erneuerbare Energien ins Heizsystem eingebunden werden. Neben einer Solarthermieanlage kommt auch eine Wärmepumpe oder ein wasserführender Pelletofen infrage. In jedem Fall muss der regenerative Energieträger dabei mindestens 25 Prozent der Heizlast decken und spätestens zwei Jahre nach Einbau des Brennwertkessels nachgerüstet werden. Auch ein hydraulischer Abgleich wird gefordert. Die notwendige Planung der Heizungsmodernisierung gehört deswegen in die Hände eines qualifizierten Fachhandwerkers.

 

Mehr Förderung für Hauseigentümer bei der Vor-Ort-Beratung

Soweit Sie ihr Haus energetisch sanieren möchten, sollten Sie vor Beginn der Maßnahmen eine staatlich geförderte Vor-Ort-Beratung mit einem Gebäudeenergieberater durchführen. Ab 1. März 2015 gibt es dafür höhere Zuschüsse. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern beläuft sich der Zuschuss derzeit auf maximal 800 €, bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohnungen auf maximal 1.100 €

 

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Energetische Sanierung bei Eigennutzung  - steuerliche Vorteile -   (Stand: April 2020)

 

Steuerpflichtige, die ihre Immobilie nicht vermieten, sondern zu eigenen Wohnzwecken nutzen, können ab dem Veranlagungszeitraum 2020 eine Steuerermäßigung nach § 35c Einkommensteuergesetz für energetische Maßnahmen beantragen. Voraussetzung: Das Gebäude ist bei der Durchführung der Maßnahme älter als zehn Jahre. Begünstigte Maßnahmen sind u. a. die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken sowie die Erneuerung der Fenster, Außentüren oder der Heizungsanlage. Beachten Sie:  Es werden nur Maßnahmen gefördert, mit deren Durchführung nach dem 31.12.2019 begonnen wurde und die vor dem 1.1.2030 abgeschlossen sind. Die Steuerermäßigung wird über drei Jahre verteilt. Je begünstigtes Objekt beträgt der Höchstbetrag der Steuerermäßigung 40.000 EUR. Die allgemeinen Aufwendungen werden mit 20 % berücksichtigt. Davon abweichend vermindert sich die tarifliche Einkommensteuer um 50 % der Aufwendungen für einen Energieberater. Achtung: Um den Steuerabzug zu erhalten, muss der Steuerpflichtige seiner Einkommensteuererklärung eine spezielle Bescheinigung des beauftragten Handwerkers beifügen. Die amtlichen Muster  hierzu liegen uns vor. 

 

Generelle Rauchmelderpflicht  in NRW!

In NRW nach § 49 der Landesbauordnung NRW  gilt eine generelle Pflicht, Rauchmelder einzubauen. Für die Anschaffung und Montage der Rauchmelder ist der Eigentümer der Wohnung zuständig. Bei einer Mietwohnung ist dies der Vermieter. Für die regelmäßige Wartung ist dann der Mieter verantwortlich.

Bisher werden keine offiziellen Kontrollen durchgeführt, ob in allen Wohnungen die hinreichende Anzahl an Rauchmeldern an den richtigen Stellen montiert ist. Aber Ihr Mieter kann bei der Bauaufsicht eine entsprechende Meldung machen, wenn Sie als Vermieter in der vermieteten  Wohnung keine Rauchmelder haben anbringen lassen. Fehlende Rauchmelder führen nicht nur zu Problemen mit der Versicherung. Sollte bei einem Brand ein Mensch verletzt oder gar getötet werden, muss der Eigentümer bzw. Vermieter mit einem Strafverfahren rechnen.

Rauchmelder müssen eingebaut werden in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren als Fluchtwegen. Dabei gibt es Vorschriften, wie der Rauchmelder zu montieren ist. Zulässig ist nur die horizontale Montage an der Decke (nicht an der Dachschräge) Von der Wand ist ein Abstand von mindestens 50 cm einzuhalten und die Montage soll möglichst weit von der Lampe entfernt erfolgen. Eine Montage eines Rauchmelders in Bad oder Küche ist wegen der Gefahr von Fehlalarmen nicht sinnvoll.

Zwar kann jeder einen Rauchmelder selbst anbringen, entweder durch Anbohren oder auch Ankleben. Es empfiehlt sich jedoch, mit der Montage eine geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder zu beauftragen, insbesondere gilt dies für Vermieter.  Der Grund liegt einerseits darin, dass das Fachunternehmen nur Geräte verbaut, die ein CE-Zeichen mit Prüfnummer tragen. Außerdem sollten die Geräte die Angabe EN 14604 tragen. Andererseits  erreichen Sie mit der Beauftragung eines Fachunternehmens die notwendige Dokumentation für Sie als Vermieter, um einen Nachweis in der Hand zu haben und Haftungsfälle auszuschließen. Schaffen Sie die Grundlage für die Übertragung der gesetzlichen Anforderungen zur “Sicherstellung der Betriebsbereitschaft” an Ihre Mieter. Übergeben Sie Ihren Mietern einfach das Wartungsheft, nachdem der Einbau und die Einweisung durch das Fachunternehmen dokumentiert wurde. Siehe weitere Hinweise in unserem Techniklexikon unter "Rauchmelder"

Sprechen Sie uns an. Die notwendige Nachrüstung erledigen wir kostengünstig in wenigen Minuten.

 

EnEV und EEWärmeG  zum neuen Gebäudeenergiegesetz vereint

Zur Vereinheitlichung der verschiedenen Vorschriften des Energiesparrechtes --- Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)--- plant die Bundesregierung die Zusammenfassung  zu einem einheitlichen Regelwerk mit der Bezeichnung "Gebäudeenergiegesetz" (GEG). Darin enthalten soll sein die Einführung der Neufassung der DIN V 18599 von Oktober 2016 für die energetische Bilanzierung aller Gebäude. Das Bewertungsverfahren für Wohngebäude nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 soll dadurch mit einer Übergangsfrist abgeschafft werden. Ferner soll der Standard eines "Niedrigstenergiegebäudes" für Neubauten der öffentlichen Hand erhöht werden, der dann ab Anfang 2019 verbindlich anzuwenden ist. Dieser neue Standard wird circa auf dem Niveau eines KfW-Effizienzhaus 55 und damit etwa 20 Prozentpunkte unter dem derzeitigen Neubauniveau (seit 1.1.2016) liegen. Außerdem ist zu erwarten ein "Erfüllungsnachweis" für Neubauten zum Nachweis der Anforderungen.

Zumindest kurzfristig ist damit keine Verschärfung des Standards für private Wohngebäude, sondern lediglich für öffentliche Gebäude zu erwarten. Skepsis ist hier aber angesagt! Wir rechnen damit, dass angesichts der von EU in Brüssel bzw. der Bundesregierung angestrebten Klimaziele eine Ausdehnung auch für private Bauten erfolgen wird.

 

Die Bundesregierung hat  ein Energie-Label für alte Heizungen eingeführt.

Wie Sie es beispielsweise schon von Elektrogeräten kennen: Die Bundesregierung verpflichtet die Eigentümer von Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind, zum Führen eines Effizienzlabels. Dabei setzt die Bundesregierung darauf, dass die Hauseigentümer freiwillig ineffiziente Heizungen erneuern.

Nachdem mit der Öko-Design-Verordnung ein verpflichtenden Effizienzlabel für alle neuen Heizungsanlagen bereits ab 26. September 2015 zur Pflicht geworden war, hat die Bundesregierung zum Jahreswechsel auch eine entsprechende Kennzeichnung für alte Heizungsanlagen eingeführt. Demnach werden Bezirksschornsteinfeger, Heizungsinstallateure oder Energieberater die Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind,gemäß ihrer Effizienz kennzeichnen müssen.

 

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